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Weiden
Marktführer in einer Nische
Mitras Materials im schwierigen Umfeld erfolgreich -Wirtschaftsministerin Müller zu Gast
Weiden. (wd) Die "Sandwich-Situation", die steigenden Erdöl- und damit Kunststoff-Preise sowie der bei den Kunden erzielbare Preis, lasse nur schmale Margen zu, gestand Klaus-Uwe Reiß, Geschäftsführer der Mitras Materials. Umso mehr überraschte auch Wirtschaftsministerin Emilia Müller die Erfolgsbilanz des Unternehmens, das sich zum Marktführer in der Nische Thermodet entwickelt hat.
Gemeinsam "mit dem ganzen Team" richteten sie den heute 51 Jahre alten Betrieb, der auf der einstigen Flachglas fußt, neu am Markt aus, optimierten Kosten, entwickelten neue Produkte. 50 Prozent der Thermodet-Platten für Auto-, Caravan- und Nutzfahrzeugeindustrie gehen ins Ausland. Sie realisierten ein Energiesenkungskonzept, banden die Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein, kehrten zum Tarif zurück, setzen auf Ausbildung und den Aufstieg fähiger Beschäftigten im Betrieb.
Heute ist Folger Alleingesellschafter. Schulden werden schnell getilgt. "Wir brauchen keine Banken." Und vor allem wird investiert: bisher sieben Millionen Euro. Im Herbst kommt ein neuer Extruder (weitere drei Millionen Euro). 2008 wuchs der Betrieb um zwölf Mitarbeiter. Vor allem aber war 2007 das erfolgreichste Geschäftsjahr (35 Millionen Euro Umsatz) in der 50-jährigen Firmengeschichte. "2008 rechnen wir mit einer Steigerung. Wir haben fast jedes Wochenende durchgearbeitet."
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