Weiden
Mit Abitur zum Feldwebel
Beliebte Ausbildung - Landesverband der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik tagt
Weiden. (uz) Drei Tage lang diskutierten die 14 Sektionsleiter im Landesverband der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik über Ausbildung und Fragen der "Sicherheit in der Fläche". Die Weiterbildungsveranstaltung in Weiden galt insbesondere der hiesigen Unteroffiziersschule. "Wir wollten die Gliederungen kennen lernen", unterstrich der Bayerische Landesvorsitzende Hans-Rüdiger Roeske.
"Die Feldwebelausbildung ist vom Anforderungsprofil her wesentlich gestiegen", stellte der stellvertretende Landesvorsitzende, Oberstleutnant a. D. Joachim Noehl fest. "Wir haben heute sogar Abiturienten in den Ausbildungsgängen. Das gab's früher nicht." Wie Oberstleutnant Henn bestätigte, gehe es heute in der Feldwebelausbildung darum, die künftigen, mittleren Führungskräfte später im internationalen Rahmen einzusetzen. "Dazu zählt insbesondere auch der sprachliche Bereich." Oberst a. D. Roeske befand die 20-wöchige Ausbildungszeit der Unteroffiziere als "sehr prägend". Warum heute auch Abiturienten die Feldwebellaufbahn ansteuerten, liege daran, dass geistige Fähigkeiten allein nicht auch gleichzeitig Führungsqualitäten eines Offiziers ausmachten. "Nicht jeder eignet sich allein wegen des Abiturs zum Offizier."
Auf die Theorie folgte Geselligkeit. Die Delegierten besichtigten die Altbayerische Krystallglashütte in Neustadt, fuhren nach Eslarn zum Zoigl und besichtigten mit Ex-Kulturamtschef Bernhard M. Baron Weiden.
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