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Von Peter Klewitz  |  17.04.2008  | Netzcode: 1347383

Unverwechselbar und lebenswert

Kommunale Förderung am Beispiel Regensburg, Nabburg, Burg Wernberg, Amberg und Weiden

Attraktiv sind sie, unsere Städte und Gemeinden, unverwechselbar und lebenswert. Aber hier ist es wie so oft: Den Einwohnern ist ihr Charme eine Selbstverständlichkeit. Den Wert unseres kommunalen Bestands müssen wir ins Bewusstsein zu rücken, und dieses Bewusstsein dafür schärfen, dass Städte und Gemeinden nie "fertig gebaut" sind, sondern sich neuen Bedürfnissen anzupassen haben.

"Gesellschaftliche und soziale Entwicklungen, Fragen der Demografie, wirtschaftliche Veränderungen oder der Klimaschutz machen Stadterneuerung zur Daueraufgabe", sagte die neue Regierungspräsidentin, Brigitta Brunner. Die Ausstellung "Erbe bewahren - Zukunft gestalten", die sie bei der Regierung der Oberpfalz am Regensburger Emmeramsplatz eröffnete, wurde erstmals 2006 vom damaligen Innenminister Günther Beckstein vorgestellt. Sie ist ein Beitrag der Initiative, Bayerns Innenstädte als Wohn- und Geschäftsorte wieder attraktiv zu machen. Denn die Kommunen sind nicht selbstverständlich so gewachsen, sondern das Ergebnis konsequenter Planungen. Die 1971 eingerichtete Städtebauförderung in Bayern hat in den vergangenen 37 Jahren mehr als 470 Millionen Euro in Oberpfälzer Städte und Kommunen gepumpt. Damit sind Maßnahmen in Höhe von rund 700 Millionen Euro gefördert worden. Andere öffentliche Fördermittel und privates Engagement führten zu einer Gesamtinvestition, die diesen Betrag um ein Vielfaches übersteigt. Es tut sich was im Bauwesen der Region: Auch 2008 werden in der Oberpfalz in 74 Gemeinden Projekte mit Zuschüssen in Höhe von etwa 18 Millionen Euro unterstützt.

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