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Von (ahl)  |  24.07.2008  | Netzcode: 1472392
Oberwildenau

Abschied für Geistlichen und Kinder

Pater Slawomir geht nach Limburg, Mädchen und Buben in die Schule - Seelsorgeeinheit mit Luhe

Oberwildenau. (ahl) Gleich zwei Abschiede wurden am Sonntag in der Messe in St. Michael gefeiert. Pater Slawomir verlässt Oberwildenau und wird schon ab 1. August in Limburg tätig sein. Und auch die 13 Vorschulkinder des Kindergartens mussten zu den Erzieherinnen und den vielen Spielkameraden "Auf Wiedersehen" sagen.

Sowohl auf Pater Slawomir als auch auf die künftigen Abc-Schützen kommt ein hartes Stück Arbeit zu. Nach nur vier Jahren muss sich der Geistliche wieder in einer neuen Gemeinde einleben und eingewöhnen, für die Mädchen und Buben steht künftig Lesen, Schreiben und Rechnen auf dem Stundenplan.

Mit einem Schiff auf dem Meer verglich Erzieherin Christine Sommer die Kindheit. "Alleine wäre es verloren, aber es hat einen Kompass, der sagt, wo es hin muss, so wie euch eure Eltern", gab sie den Mädchen und Buben mit auf den Weg. Auch gebe es Leuchttürme, die vor Gefahren warnten, so wie Freunde, Eltern und natürlich der liebe Gott. In den Fürbitten baten die Kinder um Dank, Freude, Gerechtigkeit, Mut, Liebe und Vertrauen.

Hoffnung statt Reichtum



Erzieherin Angelika Feige gab den Kindern viele wertvolle Wünsche, wie "nicht den Himmel auf Erden, aber einen Freund, der dich versteht", oder "nicht allen Reichtum der Welt, doch ganz viel von dem, was man Hoffnung nennt", mit auf den Weg. Pater Slawomir segnete jedes Vorschulkind und wünschte für das kommende Schuljahr viel Erfolg. Auch die Kinder bedankten sich bei den Erzieherinnen. Gemeinsam mit Oliver Striegel und Bettina Ebenschwanger hatten sie das "Schlumpfenlied" - mit selbst gedichtetem Text - eingeübt. Mit dem wohl größten Kompliment "Ihr wart alle richtig tolle Tanten" ernteten die Kleinen jede Menge Applaus und auch ein paar Tränchen vor lauter Gerührtheit.

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