Von (rid)  |  24.07.2008  | Netzcode: 1472414
Schwandorf

Ausbilder besonders gefordert

Schwerpunkt-Fortbildung für Berufsbilder innerhalb der Benachteiligten-Förderung

Schwandorf. (rid) Der Aufsichtsratsvorsitzende des Kolping-Bildungswerkes, Staatssekretär Markus Sackmann, und der Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Regensburg, Professor Dr. Josef Eckstein, haben am Montag einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Sie besiegelten damit eine Zusammenarbeit "im Bereich der sozialpädagogischen Fortbildung für Mitarbeiter in der Jugendsozialarbeit und Benachteiligtenförderung". Seit 20 Jahren ist das Kolping-Bildungswerk für die Arbeitsagentur in Schwandorf als Träger von Maßnahmen in der "Benachteiligten-Förderung" tätig und beschäftigt neben Sozialpädagogen auch Techniker und Meister.

Kompetenz erweitern



Die sollen nun eine pädagogische Zusatzausbildung bekommen. Der erste Kurs beginnt im September an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule Regensburg) und dauert zehn Monate. Den Teilnehmern wird nach erfolgreichem Abschluss eine besondere "Methoden- und Sozialkompetenz" bescheinigt.

Anforderungen steigen



Professor Dr. Josef Eckstein spricht bei diesem Zertifizierungslehrgang von einem neuen Fortbildungsangebot auf wissenschaftlichem Niveau und betont: "Die Anforderungen an die Ausbilder werden immer größer." So sieht es auch Staatssekretär Markus Sackmann. Von den Mitarbeitern in der Jugendsozialarbeit und Benachteiligtenförderung werde erwartet, "dass sie gerade schwächere Schulabgänger ermuntern, fördern, stärken und motivieren können".

Sackmann geht davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt und damit auch die Chancen schwächerer Jugendlicher auf einen Ausbildungsplatz weiter verbessern werden. Agentur-Leiter Joachim Ossmann appelliert an Betriebe, auch leistungsschwächeren Absolventen eine Chance zu geben: "Jugendliche sollen ihre berufliche Karriere nicht mit Arbeitslosigkeit beginnen müssen".


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