"Obama-Day": Berlin im Rausch
Begeisterter Jubel für Präsidentschaftskandidaten
Von Ulrich Scharlackund Gerd Reuter, dpa
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| Fingerzeige in Berlin: Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Barack Obama, stellte seine Visionen für eine neue transatlantische Kooperation und eine atomwaffenfreie Welt vor. Bild: dpa |
Und Obama hatte einen ganzen Fächer von Botschaften, die er den Deutschen, vor allem aber seinen Landsleuten, vermitteln wollte. Seinen so oft gehörten Slogan "Yes we can" benutzte er dabei nicht ein einziges Mal. Aber jedem Zuhörer war klar, dass sein Plädoyer für Versöhnung und Frieden, internationale Partnerschaft und den gemeinsame Kampf gegen den bedrohlichen Terrorismus mit diesem "Ja, wir können es" zusammenhängt. "Die Geschichte hat bewiesen, dass keine Herausforderung zu groß ist für eine Welt, die zusammensteht", sagte er.
Glaubhafte Botschaft
Sein Bekenntnis, den Klimawandel vereint anzugehen, und seine emotional vorgetragene Forderung für eine Welt ohne Atomwaffen schienen in diesem Augenblick mehr zu sein als nur ein Wahlkampf-Hit für die Fernsehzuschauer in den USA. Die Menschenmassen waren geneigt, diesen Anspruch eines möglichen künftigen US-Präsidenten in diesem Augenblick auch zu glauben.
Obama machte aber auch keinen Hehl aus den Verpflichtungen, in denen er die Europäer beispielsweise in Afghanistan sieht. "Amerika kann das nicht alleine schaffen", sagte er. Es stehe zu viel auf dem Spiel, um jetzt dort auszusteigen. Er hatte seine Wahlkampfreise um die halbe Welt in Afghanistan begonnen.
Erinnerung an Reuter
Bei einer Passage lief es den Berlinern - zumindest den Alten - kalt den Rücken herunter: "Völker der Welt - schaut auf Berlin! Schaut auf Berlin, wo Deutsche und Amerikaner gelernt haben zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen weniger als drei Jahre, nachdem sie sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden ... Völker der Welt - schaut auf Berlin, wo eine Mauer fiel, ein Kontinent zusammenkam und wo die Geschichte bewiesen hat, dass keine Herausforderung zu groß ist für eine Welt, die zusammenhält."
Das erinnerte an den wie Obama ebenso charismatischen ehemaligen Berliner Bürgermeister Ernst Reuter, der im September 1948 vor den Trümmern des Reichstags gerufen hatte: "Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!"
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Guten Tag,
also mich hat er als Berliner nicht begeistert.Ich war eher ernüchtert!
Ich esse lieber "1,2,3, fried potatoes"
die Herstellerfirma nenne ich nicht
Grüße aus Berlin
Ex-Amberger
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