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Amberg
Housing Area mit reichlich Gift
Gutachter haben zum Teil hohe DDT-Konzentrationen gefunden - Radioaktive Rauchmelder
Amberg. (ass) An sich ist die Angelegenheit ja ganz einfach zu regeln: Die Stadt Amberg will die ehemalige Housing Area der US-Armee an der Steubenstraße kaufen, abreißen, neu überbauen. Noch ziehen sich die Verhandlungen mit dem Eigner, der Bundesrepublik, hin. Doch das aktuelle Schadstoffgutachten, das der TÜV erstellt hat, könnte diese etwas beschleunigen.
Theoretische Kosten
Was unter anderem fehlt, ist die Aufstellung der geschätzten Kosten für die Beseitigung der gefundenen Schadstoffe. "Nicht, dass wir die nicht wüssten", merkte Dietlmeier süffisant an. Es wären aber ohnehin nur Aufwendung, die im Falle des Erhalts der Anlage anfallen würden. Da die Stadt den Abriss plant, sind sie also eher von theoretischer Natur, spielen aber selbstverständlich in den Verhandlungen mit dem Eigentümer eine gewisse Rolle.
Was das Umweltreferat aber aufgeschreckt hat, war das Vorhandenseins von DDT in den Parketthölzern und den Anstrichen der Wände über dem Sanierungs-Schwellenwert sowie von radioaktiven Rauchmeldern in den Häusern. Umgehend wurde daher die BImA aufgefordert, dafür zu sorgen, dass niemand mehr unbefugt die Gebäude betreten kann - viele der Fenster sind bekanntlich eingeschlagen. Bisher ohne Erfolg, wie Otto K. Dietlmeier dem Umweltausschuss mitteilte.
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