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Sulzbach-Rosenberg
Schönster Synagogenbau Deutschlands?
Regensburger Kunstprofessor begeistert: Sensationelle Funde in Sulzbacher Gebäude
Sulzbach-Rosenberg. (ge) Sie entpuppt sich immer mehr als Schatzkiste, die alte Sulzbacher Synagoge, die zur Zeit gründlich untersucht wird vor der geplanten Restaurierung. Inzwischen hat Restaurator Markus Lohr spektakuläre Entdeckungen gemacht. Unsere Zeitung sprach mit Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, der das Projekt mit betreut.
Endlich, so der Professor, sei die 1827 erbaute Sulzbacher Synagoge wieder im Besitz der Stadt. Langfristig stehe der Rettung des Gebäudes und seiner kulturellen Nutzung nichts mehr im Wege. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, hatte die Nutzung als Museum zur Erinnerung an die Geschichte der Juden der Oberpfalz anlässlich ihres Besuchs am 14. Februar bereits sehr begrüßt.Kooperation aller Stellen
Seit wenigen Wochen kann der leerstehende Bau für baugeschichtliche und restauratorische Sondagen genutzt werden. Dazu stehen in Kooperation die Baugeschichte der Hochschule Regensburg unter Leitung von Prof. Dr. Thekla Schulz-Brize, das Landesamt für Denkmalpflege sowie das Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg bereit.
"Vor allem für Studierende ist die ehemalige Synagoge ein idealer Ort, um die Methoden der verformungsgerechten Bauaufnahme und der Bauforschung zu erlernen", freut sich Professor Dittscheid. Es gelte, unter der Oberfläche der 1951 in ein Privathaus verwandelten Synagoge die Spuren des ursprünglichen Gotteshauses wiederzuentdecken.
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