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25.07.2008  | Netzcode: 1473899
Jokiel:

Integration ein großer Schwerpunkt

Lebenshilfe Amberg-Sulzbach beteiligt sich an "Aktion Rollentausch": Einblicke in soziale Arbeit

Jokiel:. Amberg. (san) Ein Politiker darf einen Tag lang hinter die Kulissen einer sozialen Einrichtung blicken: Der 2006 erstmals initiierte Rollentausch macht's möglich. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach beteiligt sich an dieser Aktion nun zum dritten Mal. Geschäftsführer Walter Jokiel hat mit diesem Projekt gute Erfahrungen gemacht. Denn Öffentlichkeitsarbeit ist für die Einrichtung ein wichtiger Faktor.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Aktion Rollentausch gemacht?

Walter Jokiel: Es besteht schon ein sehr reges Interesse auch seitens der Politik, zur Lebenshilfe zu kommen und sich ein Bild von unserer Einrichtung zu machen. Gerade die Vertreter der Politik haben hier die Möglichkeit, zu prüfen, wie die bereitgestellten finanziellen Mittel in der Praxis eingesetzt werden. Das Interesse ist auf jeden Fall da, könnte aber durchaus noch größer sein. Bevorzugt werden beim Rollentausch eher unsere Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Das Interesse an dem Bereich Arbeit ist erkennbar größer als an der Schule.

Was erwartet die Hospitanten bei der Lebenshilfe?

Die Hospitanten können selbst entscheiden, in welchem Bereich sie eingesetzt werden und Erfahrungen sammeln wollen. Bei uns im Heilpädagogischen Zentrum in den Bereichen Frühförderung, Schulvorbereitende Einrichtung (Kindergarten), Schule oder Tagesstätte. Im jeweiligen Bereich lernen sie dann Arbeit und Förderangebote kennen.

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