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Eschenbach
Größte Kommune übernimmt Ruder
Eschenbachs Bürgermeister Peter Lehr steht an der Spitze der VG-Versammlung
Eschenbach. (rn) Mit Peter Lehr ist weiterhin der Bürgermeister der größten Kommune der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach-Neustadt am Kulm-Speinshart Gemeinschaftsvorsitzender. Die Wahlen in der VG-Versammlung, der ersten seit der Kommunalwahl am 2. beziehungsweise 16. März, fielen allerdings nicht einstimmig aus.
Der noch amtierende Vorsitzende und frühere Eschenbacher Bürgermeister Robert Dotzauer, seit 1978 VG-Rat und 18 Jahre VG-Vorsitzender, überließ das Wahlprozedere Geschäftsführer Harald Neustätter. Dieser wies darauf hin, dass bei den geheimen Wahlen "nur ein erster Bürgermeister" zum Gemeinschaftsvorsitzenden gewählt werden kann.Bürgermeister Albert Nickl (Speinshart) verwies auf das stets gute Einvernehmen, das man in der Vergangenheit mit dem Bürgermeister der Gemeinde des Verwaltungssitzes gehabt habe, und schlug, "wie im Kreis der Bürgermeisterkollegen abgesprochen", Peter Lehr als Vorsitzenden vor. Die Auszählung der elf Wahlscheine ergab neun Stimmen für Peter Lehr und eine Stimme für Fritz Betzl. Ein Wahlschein war "leer".
Zwei Stellvertreter
Einstimmig fiel der Beschluss, wiederum zwei Stellvertreter zu wählen. Als Stellvertreter schlug Albert Nickl den Neustädter Bürgermeister Wolfgang Haberberger vor. Auf diesen entfielen neun Stimmen, zwei Wahlscheine enthielten keinen Eintrag. Bei der Wahl zum zweiten Stellvertreter erhielt Albert Nickl acht Stimmen, drei Wahlscheine waren "leer". Vor dem Erlass der Geschäftsordnung erläuterte Neustätter die im Vergleich zu der bisherigen nur geringfügigen Änderungen. Eine neue Entschädigungsatzung hielt er für nicht zwingend erforderlich, wegen einer während der abgelaufenen Amtsperiode erlassenen Änderungssatzung jedoch für sinnvoll. Die bisherige Satzung enthielt einen Entschädigungsbetrag von 20 Euro pro Sitzung und einen zusätzlichen Betrag von fünf Euro für Hausfrauen und Selbständige.
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