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Von (swt)  |  25.07.2008  | Netzcode: 1473921
Auerbach

Badgestaltung nochmal überdenken

Bauausschuss befasst sich mit Renovierung des Auerbacher Hallenbades - "Pflegeleichte Flächen"

Auerbach. (swt) "Wir können nicht ein Bad sanieren, dass dann genauso aussieht wie das alte!", begründete Bürgermeister Joachim Neuß bei der Baubesichtigung des Hallenbades die fehlende Vorlage eines Designs für die äußerliche Gestaltung des Bades. Ihm selbst liegt auch die Optik sehr am Herzen, hat er sich doch selbst einige Gedanken gemacht und dem Architekten Josef Berg einen Designvorschlag entworfen.

Dieser hatte lediglich vorgeschlagen, die bestehenden Mosaikwände im Bad zu belassen und den Rest weiß zu fliesen. Damit zeigte sich das Stadtoberhaupt nicht einverstanden. "Wir sind uns einig, dass es pflegeleichte Flächen sein müssen, rutschhemmende Keramik etwa." Aber es gebe auch andere Möglichkeiten, wie Glaselemente oder einen Teil des Bades mit Putz zu versehen, oder auch wasserfeste Farbe, mit der die Mosaike gestrichen werden könnten.

Neue Vorschläge



Norbert Gadl (SPD) gab dem Bürgermeister recht und bat von der bisherigen Gestaltung Abstand zu nehmen. Parteikollege Georg Gsell ging sogar soweit, nicht nur Elemente zu streichen, sondern komplett auszutauschen. Das aber lasse das Kostenpaket nicht zu, so der Bürgermeister. Josef Berg wurde vom Bürgermeister und von Stadtbaumeister Dieter Jasper nun beauftragt, bis zu nächsten Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch einen neuen Vorschlag zu bringen.

"Wir brauchen keine Modellfliese, sondern eine Raumsimulation", erläuterte Neuß, erst dann könne man sich etwas vorstellen. Martin Weiß (FW/AA) sprach davon, erst ein Konzept zu haben, dann eine Entscheidung über das Material zu treffen.

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