Bauausschuss befasst sich mit Renovierung des Auerbacher Hallenbades - "Pflegeleichte Flächen"
Auerbach. (swt) "Wir können nicht ein Bad sanieren, dass dann genauso aussieht wie das alte!", begründete Bürgermeister Joachim Neuß bei der Baubesichtigung des Hallenbades die fehlende Vorlage eines Designs für die äußerliche Gestaltung des Bades. Ihm selbst liegt auch die Optik sehr am Herzen, hat er sich doch selbst einige Gedanken gemacht und dem Architekten Josef Berg einen Designvorschlag entworfen.
Dieser hatte lediglich vorgeschlagen, die bestehenden Mosaikwände im Bad zu belassen und den Rest weiß zu fliesen. Damit zeigte sich das Stadtoberhaupt nicht einverstanden. "Wir sind uns einig, dass es pflegeleichte Flächen sein müssen, rutschhemmende Keramik etwa." Aber es gebe auch andere Möglichkeiten, wie Glaselemente oder einen Teil des Bades mit Putz zu versehen, oder auch wasserfeste Farbe, mit der die Mosaike gestrichen werden könnten.
Neue Vorschläge
Norbert Gadl (SPD) gab dem Bürgermeister recht und bat von der bisherigen Gestaltung Abstand zu nehmen. Parteikollege Georg Gsell ging sogar soweit, nicht nur Elemente zu streichen, sondern komplett auszutauschen. Das aber lasse das Kostenpaket nicht zu, so der Bürgermeister. Josef Berg wurde vom Bürgermeister und von Stadtbaumeister Dieter Jasper nun beauftragt, bis zu nächsten Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch einen neuen Vorschlag zu bringen.
"Wir brauchen keine Modellfliese, sondern eine Raumsimulation", erläuterte Neuß, erst dann könne man sich etwas vorstellen. Martin Weiß (FW/AA) sprach davon, erst ein Konzept zu haben, dann eine Entscheidung über das Material zu treffen.
Von (swt) |
25.07.2008
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Auerbach
Badgestaltung nochmal überdenken
Bauausschuss befasst sich mit Renovierung des Auerbacher Hallenbades - "Pflegeleichte Flächen"
Bislang sind im Hallenbad die Sanitäranlagen erneuert worden, eine zusätzliche Toilette für Schüler wurde eingebaut. Ebenso sind die Lüftungsanlagen ausgetauscht worden, neue Fenster ersetzten die alten, blind gewordenen Scheiben. Der Bademeisterbereich wird als gläserner Raum einen halben Meter in die Schwimmhalle versetzt, damit der diensthabende Schwimmmeister einen besseren Überblick hat.
Neben den Fliesarbeiten müssen noch die Decken abgehängt werden, hier werden die alten Elemente verwendet. An den Längsseiten müssen die Wände nun doch aufgebrochen werden, da die Lüftungsanlage hier entlang lief. Auch eine neue Fußbodenheizung wird installiert. "Wir liegen momentan noch im Zeitplan, auch wenn es hier noch sehr nach Baustelle aussieht, sind wir zuversichtlich in sieben Wochen, zum Beginn des neuen Schuljahres das Bad wieder in Betrieb zu nehmen", so Joachim Neuß.
Was nicht beeinflussbar ist, ist die Regelungstechnik. "Wir hoffen, dass die neue Elektronik mit der verbliebenen Technik gleich anläuft. Das können wir nicht vorhersehen", meinte das Stadtoberhaupt.
Von (swt) |
25.07.2008
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Auerbach
Badgestaltung nochmal überdenken
Bauausschuss befasst sich mit Renovierung des Auerbacher Hallenbades - "Pflegeleichte Flächen"
Abwasser Zogenreuth
Ähnlich gut voran kommt man in Zogenreuth beim Anschluss an die zentrale Abwasserversorgung. Dieter Jasper erläuterte vor Ort die bisherigen Arbeiten. Verlegt ist das Rohrsystem vom oberen Dorf beim Anwesen Kraus bis zum Feuerwehrhaus, dort kommt die erste Pumpstation hin.
Mittels Druckleitung wird weitergeleitet zur zweiten Station beim Anwesen Lutz. Danach wird das Abwassr in Richtung Degelsdorf gepumpt. Bereits in der nächsten Woche beginnen die Teerarbeiten, die vom Feuerwehrhaus bis zur Ortsmitte gehen werden. Das alljährlich stattfindende Grillfest der Feuerwehr Zogenreuth kann also in altbekannter Stelle vor dem Feuerwehrhaus stattfinden.
Der Ortssprecher für Zogenreuth und Degelsdorf, Peter Nittmann überbrachte den Wunsch eines Zogenreuthers, nach einem Brunnen oberhalb der neuen Bushaltestelle. Auch der zunehmende Verkehr durch die Ortschaft wurde angesprochen. Günther Schober bat zu prüfen, ob eine Zone 30 möglich sei und welche rechtlichen Möglichkeiten es für eine Verkehrsberuhigung gebe.
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