Nittenau
Blick in Kirwa-Geschichte
Bildungswerk bei Feier in Fischbach dabei - Baum aufgestellt
Nittenau. (heg) Die Kirwa in Fischbach findet traditionsgemäß am Sonntag vor dem 25. Juli, dem Namenstag des Hl. Jakobus statt. Tags zuvor treffen sich die Kirwaburschen im Biergarten des Traditionsgasthauses Roidl, um den festlich geschmückten "Kirwabaum" mit vereinten Kräften von der Horizontalen in die Vertikale zu bringen. Am Samstag war es so weit.
Unter der Aufsicht von Johann Frankerl und der Anwesenheit von zahlreichen Schaulustigen wurde die schwere Last mit Hilfe von "Schwalben" langsam aufgestellt. Nach getaner Arbeit hatte man sich eine kräftige Maß verdient und feierte bis in die späte Nacht hinein.Am Sonntag sammelten sich die Vereine zum Kirchenzug, zogen mit Fahnen und Bannern Richtung Kirche und feierten gemeinsam den Festgottesdienst mit Pater Kamil Pozorski. Kirche und Wirtshaus gehören zusammen, und die katholischen Erwachsenenbildung bot die Gelegenheit, sich über die Geschichte der Pfarrei zu informieren.
Vom Frater Barnabas, der das Salvator- Starkbier erfunden hatte, berichtete Richard Hiltl. Im traditionsreichen Wirtshaus gab Gastwirt Josef Roidl einen geschichtlichen Rückblick, der bis zum Jahre 1572 zurückreichte.
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