- Seite 1
- Seite 2
Hahnbach
Berg erlebt nie gesehenen Ansturm
Rekordbesuch zum Abschluss der Festwoche auf dem Frohnberg - "Ich bin dann mal weg ..."
Die Fahnen von KAB, Katholischem Frauenbund, Burschenverein und Reservistenkameradschaft sowie die Marktbläser umrahmten perfekt den abendlichen Gottesdienst und auch die Kommunionkinder waren eingebunden beim feierlichen Abschluss der Festwoche auf dem heiligen Berg der Hahnbacher.
Eine Zeit lang weg zu sein, "aus den Mühlen des Alltags herauszukommen", sei sehr wichtig, begann Pfarrer Eckert seine Predigt. Dazu gehöre auch zu fragen, ob man wirklich das Leben führe, das man wolle. Zum Leben gehörten notwendig Sinnkrisen, die nicht auf bestimmte Lebenszeiten beschränkt seien, "die Verkrustungen lösen und sehr heilsam sein können".
Das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling sei wohl auch deshalb ein Bestseller geworden, weil es Fragen aufgreife, die die Menschen zu allen Zeiten umgetrieben habe, nämlich die Fragen: "Wer bin ich?" und "Wer ist Gott?". Damit hänge auch unmittelbar die Frage nach dem Sinn des Lebens zusammen, welche die Bibel in vielfältigen Texten beantworte, sagte der Geistliche. Die Paulusbriefe sprächen immer wieder vom "Aufbrechen und Weggehen". Und schon an ihrem Anfang erzähle die Bibel vom Aufbruch des Abraham, der auf Gottes Wort hin alles gewagt habe. Jesus habe diesen "dynamischen Gott" gepredigt und gelebt, einen Gott, "der auffordert, das Bequeme hinter sich zu lassen, sein Leben immer wieder umzukrempeln und neue Aufgaben anzunehmen". Das Alte und das Neue Testament bezeugten aber auch einen Gott, der "die Aufbrechenden, die Pilger im Leben, nicht allein lasse, sondern mit ihnen gehe, meinte der Geistliche.
- Seite 1
- Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Heute
Gestern

versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren
