Nabburg
Gespaltener Freistaat
Dietmar Zierer spricht bei Versammlung der "Linken"
Auch wenn in Bayern immer noch von Wachstumsraten gesprochen werde, so komme das bei vielen Armen oder Pflegebedürftigen nicht mehr an, sagte der Kandidat laut einer Pressemitteilung der Partei weiter. Das verfügbare Geld wandere in die falschen Taschen, nämlich in die der Reichen und Vermögenden.
Bei der Kinderarmut werde die gesellschaftliche Spaltung Bayerns besonders augenfällig. In Bayern leben nach Angaben der Agentur für Arbeit (Stand September 2007) nahezu 170 000 Menschen unter 18 Jahren auf Sozialhilfeniveau, davon 130 000 Kinder.
Die soziale Sicherung sei für Zierer ein Menschenrecht. Fast eine Viertelmillion Menschen in Bayern müssten von Hartz IV leben. "Wir müssen nicht auf eine politisch verkommene und verbrauchte Sozialdemokratie setzen", betonte Zierer. Es dürfe nicht eine Demokratie der Reichen, der Wirtschaftsbosse und der Rechten sein. Die Linke habe sich mit vielen Anträgen im Bundestag jetzt für Verbesserungen eingesetzt.
Zierers Schwerpunkt sei immer die Unterstützung der sozial Schwächeren und die Bekämpfung des Größenwahns eines Neoliberalismus. Im Anschluss stellte sich auch Bezirkstagskandidatin Daniela Hoedt-Ubrig vor.
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Ältere Kommentare
@Georg Miedel
aufgrund deiner Wiederholungen, denke ich du bist immer noch bei der CSU.
Super Vorstellung, jetzt die Linke wählen!!
Im September sind Wahlen, da heißt es taktisch wählen.
Wir brauchen in Bayern die Linke, mit ca. 15 bis 20 Prozent und die CSU mit max. 40 Prozent, dann werden die Politiker der großen Parteien wieder das Volk entdecken. Wenn die CSU wieder über 50 Prozent kommt, dann wird sie sich ihn ihrem Kurs gestärkt fühlen und ihren kapitalistischen Kurs fortsetzen. Das schreib jemand der fast 30 Jahre Mitglied der CSU war. Also, Wähler du hast es in der Hand!!!
Heute
Gestern

versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren





