100 Oldtimer aus der Landwirtschaft tuckern zum dritten Treffen - Viele Besucher am Schloss
Reuth bei Erbendorf. (hju) Großer Andrang herrschte beim dritten Traktorentreffen: 100 Oldtimer aus der Landwirtschaft und viele Besucher aller Altersgruppen hatten sich auf den Weg gemacht, um vor Ort am Schloss dabei zu sein. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit einem Foto ihres Traktors sowie Essens- und Getränkegutscheine.
Die Zeit bis zur großen Rundfahrt am frühen Nachmittag nutzten die Besucher, um die vielen verschiedenen Maschinen zu bewundern. Darunter war sogar eine alte Dreiradwalze, die vor allem bei den kleinen Gästen sehr beliebt war. Um 14 Uhr hieß es dann: "Auf die Traktoren, fertig, los." Fast alle "Oldie-Besitzer" schlossen sich dem Zug an und tuckerten eine halbe Stunde lang durch die Umgebung von Reuth.
Nach der großen Ausfahrt begrüßte Bürgermeister Josef Zölch Teilnehmer und Besucher. "Dieses Jahr haben wir einen so großen Ansturm wie noch nie zuvor", stellte er fest. "Es ist schön, dass dieser Teil der Geschichte Reuths wieder neu erlebt werden konnte und so viele am Rundkurs teilgenommen haben."
Anschließend wurde die Pokalverleihung vorbereitet. Der erste Platz für die stärkste Gruppe ging an den Stammtisch Tirschenreuth, der mit elf Traktoren vertreten war. Zweiter wurde der Traktoren-Oldie-Club, ebenfalls aus Tirschenreuth, mit zehn Fahrzeugen. Mit neun Exemplaren kamen die Bulldogfreunde aus Zessau auf den dritten Rang.
Von (hju) |
20.08.2008
| Netzcode: 1506095
Reuth bei Erbendorf
"Auf die Traktoren, fertig, los"
100 Oldtimer aus der Landwirtschaft tuckern zum dritten Treffen - Viele Besucher am Schloss
Doch nicht nur die Gruppen wurden gewürdigt: Auch der älteste Teilnehmer, der 82-jährige Otto Klüher, erhielt einen Pokal. "Er ist älter als sein Traktor und hat wieder einmal bewiesen, dass man auch im höheren Alter noch mitfahren kann", merkte Johann Zeitler, der Vorsitzende der Traktorfreunde Reuth bei Erbendorf, an.
Eine Urkunde gab es ebenfalls für den ältesten Traktor, einen Lanz-Bulldog, Baujahr 1936. Nicht zuletzt war für die weiteste Anreise ein Pokal gespendet worden. Diesen holte sich Ludwig Popel, der mit seinem mit Sonnenblumen dekorierten Traktor samt Holzfuhrwerk die rund 40 Kilometer lange Strecke von Schirnding bis Reuth wagte.
Abschließend bedankte sich Vorsitzender Johann Zeitler bei allen Mitwirkenden: "Ohne solch fleißige Helfer könnte so eine Veranstaltung gar nicht auf die Füße gestellt werden, denn wie ich immer sage: Nur gemeinsam ist man stark." Bürgermeister Josef Zölch schloss sich diesen Worten an: "Das Traktorenteffen ist eine ganz tolle Sache. Und, wie unschwer zu erkennen ist, war es auch dieses Jahr ein super Erfolg."
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