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Bayern-Ring offenbar gescheitert
Landratsamt Tirschenreuth hat seit November nichts mehr von Initiatoren gehört
Erbendorf/Friedersreuth. Die Gegner des Bayern-Rings atmen auf. Die im Hessenreuther Wald bei Erbendorf geplante Motorsportanlage wird höchstwahrscheinlich nicht gebaut. Nutzer und Investoren haben sich offensichtlich zurückgezogen. Zu dieser Überzeugung kam die Bürgerinitiative (BI) "Keine Motorsportanlage im Hessenreuther Wald" nach einem Gespräch im Tirschenreuther Landratsamt.
Keine Initiative der Stadt
Lippert betonte, dass es nach einem ersten Gespräch zu diesem Projekt im November zu keinem Kontakt zwischen Landratsamt und einem potenziellen Investor oder Planfertiger mehr gekommen sei. "Auch die Stadt Erbendorf ist nach unserer Kenntnis nicht bauleitplanerisch tätig geworden, um ein derartiges Projekt zu realisieren. Die erforderlichen landesplanerischen Schritte wurden unseres Wissens auch nicht eingeleitet." Inhalt der November-Unterredung seien die rechtlichen Voraussetzungen für die angedachte Test- und Rennstrecke gewesen.
Bei dieser Besprechung war die Behörde unter anderem davon in Kenntnis gesetzt worden, dass ein Investor südlich der Stadt Erbendorf bei Birkenreuth ein größeres Projekt plante. Neben der Test- und Rennstrecke samt Fahrerlager sollten auch Hotels und andere Anlagen errichtet werden. Die Pläne im Naherholungsgebiet Hessenreuther Wald hatten nach ihrem Bekanntwerden im Januar bayernweit für Schlagzeilen gesorgt. Eine Fläche von rund 200 Hektar Wald sollte für den Bayern-Ring gerodet werden, dessen Bau bereits zuvor an anderen Standorten, unter anderem in Mantel, gescheitert war.
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