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München
Das Warten auf Alois Hingerl
Festival bringt ein wenig große Filmwelt ins kleine München bei Hirschbach
München. (rrd) Ein roter Teppich, Sektempfang, festlich gekleidete, schöne Menschen und intellektuelle Gespräche. Eigentlich alles, was ein Festival in München braucht. Nur dass es sich in diesem Fall um einen Weiler in der Gemeinde Hirschbach handelt. Mit dem zweiten Internationalen Kurzfilmfestival ist ein Anfang gemacht, auch dieses kleine München in die weite Welt hinauszutragen.
Es soll ein Forum für Künstler bieten, die sich aufgrund der Verschiedenheit ihrer Arbeiten eigentlich gar nicht verstehen. Sie können hier voneinander lernen, experimentell und offen sich austauschen und auch miteinander arbeiten.
Nach dem Auftakt werden am nächsten Tag die Wettbewerbsbeiträge vorgestellt und diskutiert. Am dritten Tag wird ein gemeinsamer Film gedreht, der dann der Öffentlichkeit vorgestellt wird. "Ein Münchner im Himmel" lautete dieses Mal der Titel. Grundlage ist eine kollaborative Fassung vom Alois Hingerl, der seinen Auftrag, der bayerischen Regierung die göttlichen Eingebungen zu überbringen, noch immer nicht ausgeführt hat. Wegen der internationalen Beteiligung wurde der Film mit englischen Untertiteln versehen.
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