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Ebermannsdorf/Trisching
Für 50 000 Autos am Tag
Ex-Verkehrsminister Kurt Bodewig leitete A6-Lückenschluss mit in die Wege
Ebermannsdorf/Trisching. (ll) Michael Probst schwärmt für Autobahnen. Das merkt man sofort, wenn er von der A 6 erzählt. Der Sachbereichsleiter Neubau bei der Autobahndirektion Nordbayern freut sich vor allem über die Punktlandung bei den Baukosten: 168 Millionen für den Abschnitt von Amberg-Ost zum Kreuz Oberpfälzer Wald. Das hört Kurt Bodewig nicht ungern. Schließlich war in seiner Zeit als Verkehrsminister (2000 bis 2002) der Baubeginn für den A6-Lückenschluss Dauerthema.
Probst schwört bei der Fahrbahn besonders auf den Oberbau mit der modernen Waschbetondecke, die sich in Bayern erst langsam durchsetzt: "Der müsste 30 bis 40 Jahre halten, ohne dass wir was machen." Dadurch sei diese Bauweise, die zudem keine Fuhrrinnen mehr entstehen lässt, langfristig wirtschaftlicher. Ganz zu schweigen von den Vorteilen beim Bau: "Man fährt nur einmal und trägt gleich die ganzen 30 Zentimeter auf. Dadurch haben wir bis zu 800 Meter Autobahn am Tag geschafft, und das auf der kompletten Breite."
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