Helmut Koprian, Experte für Einkaufszentren, behauptet: "Investoren gäbe es"
Sein Name: Helmut Koprian. Sein Metier: seit mehr als 25 Jahren die Entwicklung, Vermietung und das Management von Einkaufszentren mit Flächen von 12 000 bis 85 000 Quadratmetern in Deutschland und im europäischen Ausland. Seine Idee: aus dem brachliegenden ehemaligen Storg-Komplex eine überdachte Einkaufsgalerie mit 50 bis 60 Läden machen.
"Als gebürtiger Amberger interessiert es mich natürlich, was in der Innenstadt von Amberg passiert", betont der 58-Jährige, der viele Jahre Geschäftsführer der ECE Projektmanagement GmbH (siehe blauen Info-Kasten) mit Sitz in Hamburg war.
Unlängst besuchte ihn sein in Amberg lebender Bruder und erzählte mit Blick auf das seit Jahren geschlossene Kaufhaus in der Bahnhofstraße: "Es ist eine Schande, die sind ja immer noch nicht weiter."
"Aus meiner Sicht ist der innerstädtische Schandfleck zu heilen und kann ein pulsierender Mittelpunkt werden", glaubt Helmut Koprian. "Man muss anders denken, wenn man an Amberg denkt. Ich kenne Leute, die da sicherlich Interesse hätten", deutete er im Gespräch mit der AZ seine weiterhin guten Kontakte an. Dazu, fügte der Shopping-Center-Experte hinzu, wäre es jedoch erforderlich, dass alle Seiten - Stadtverwaltung, Politik, Denkmalschutz, bestehender Einzelhandel - die "Karos des Denkens etwas vergrößern".
Von (kan) |
27.08.2008
| Netzcode: 1513458
Amberg
Storg in eine Glashülle packen
Helmut Koprian, Experte für Einkaufszentren, behauptet: "Investoren gäbe es"
Eine markante Veränderung - "das müssten dann alle wollen", unterstreicht Koprian, der an die Verantwortlichen appelliert, eine "große Allianz" zu schmieden. Eigene Süppchen zu kochen, wäre der absolut falsche Weg.
Parkplätze nötig
Ein wichtiger Punkt laut Koprian: "Wertiges Einkaufen in der Innenstadt ohne Parken, das gibt es leider nicht." Ein Neubau ohne Abriss der nicht denkmalgeschützen Gebäudeteile- auch das werde nicht funktionieren. "Investoren gäbe es, sogar Entwickler, die wollen allerdings angesprochen werden", hebt der 58-Jährige hervor. Und so zeichnet er folgendes Bild: Die Fassade der früheren Storg-Immobilie bleibt weitgehend erhalten. Koprian packt sie aber in eine attraktive Glashülle, die am Abend beleuchtet ist und in der sich die Spitalkirche spiegelt.
"Dann hätten Sie einen Glanzpunkt an dieser Stelle", erläuterte Koprian, der auch Marketing-Fachmann ist. Er schlägt ferner ein Passagensystem zur Oberen und Unteren Nabburger Straße vor.
Von (kan) |
27.08.2008
| Netzcode: 1513458
Amberg
Storg in eine Glashülle packen
Helmut Koprian, Experte für Einkaufszentren, behauptet: "Investoren gäbe es"
Auch Lebensmittel
Koprian hält 50 bis 60 Läden für angebracht, Cafés für nötig und einen gut sortierten Lebensmittel-Supermarkt ("Der bringt Menschen wieder zurück in die Stadt") für wichtig. "Gute Beispiele findet man dafür im Übrigen in Lingen, Heilbronn, Kassel, Plauen, Bautzen, Passau, Trier."
"Es geht nicht mit einem Betreiber, einem Hertie", ist sich Koprian sicher. Das habe selbst in Hamburg nicht geklappt, wie solle es dann bei der in Amberg vorhandenen Struktur möglich sein.
Am Sonntag wieder eine Führung zu den Kirchenkrippen in der Altstadt
Einblick in die Vielfalt der Amberger Krippendarstellungen erhalten Interessierte auf dem "Krippenweg": Führungen unter diesem Titel bietet die Tourist-Information auch heuer wieder Einheimischen und
mehr...
Besucherbefragung: Beim Gesamteindruck bekommt das Krankenhaus eine 1,8
Durchwegs Bestnoten hat das Klinikum St. Marien bei einer Besucherbefragung erhalten. Gelobt wurden unter anderem die Hilfsbereitschaft und die Freundlichkeit des Personals, dafür gab's eine 1,5.
mehr...
Wahlbeteiligung von 36,39 Prozent - Barbaraschule I mit 7,48 Prozent am Ende dieser Skala
Die höchste Beteiligung beim Bürgerentscheid gegen das Industrie- und Gewerbegebiet bei Atzlricht verbuchte am Sonntag das Wahllokal im Schützenhaus von Freischütz Karmensölden: Dorthin waren 654 Frauen und Männer aus den Stadtteilen Schäflohe, Speckmannshof, Fuchsstein und Karmensölden zu den Urnen gerufen - 238 folgten dem. Das entspricht einer Quote von 36,39 Prozent. Die größte Zustimmung zum Bürgerentscheid (90,4 Prozent) aber vermeldete der Stimmbezirk hauswirtschaftliche Berufsschule. Dort machten die Atzlrichter und Lengenloher ihre Kreuzchen.
mehr...
In Lindenallee 13 Bäume gepflanzt - Mit Staatsgeldern bezuschusst
Zur Verkehrssicherheit und weil sich Sämlingsaufwuchs breit gemacht hatte, waren im Herbst auf der Ostseite der Lindenallee umfangreiche Pflegemaßnahmen vorgenommen worden. Dabei wurden Aufwuchs, "wilde" Pappeln und Ahornbäume entfernt, während die alten Linden erhalten blieben. Der freie Platz wurde nun "aufgefüllt": Die Firma Rall pflanzte 13 heimische Linden.
mehr...
Fotosparte der SG Siemens vor 50 Jahren gegründet - In diesem Jahr Landesfotoschau ausgerichtet
Der Verband Deutscher Amateurfotografen-Vereine feierte 1958 seinen 50. Geburtstag in München, als sich am 3. Dezember 1958 im Amberger Siemens Gerätewerk 16 Interessierte zur Gründungsversammlung der Foto- und Schmalfilmgruppe einfanden. Die Hobbyfotografen beauftragten damals Kurt Franke, Rudolf Hansen und Kurt Kirchner damit, gemeinsam die Clubleitung zu übernehmen. Bereits am 8. Dezember fand die erste Clubversammlung statt.
mehr...
Wahlbeteiligung von 36,39 Prozent - Barbaraschule I mit 7,48 Prozent am Ende dieser Skala
Die höchste Beteiligung beim Bürgerentscheid gegen das Industrie- und Gewerbegebiet bei Atzlricht verbuchte am Sonntag das Wahllokal im Schützenhaus von Freischütz Karmensölden: Dorthin waren 654 Frauen und Männer aus den Stadtteilen Schäflohe, Speckmannshof, Fuchsstein und Karmensölden zu den Urnen gerufen - 238 folgten dem. Das entspricht einer Quote von 36,39 Prozent. Die größte Zustimmung zum Bürgerentscheid (90,4 Prozent) aber vermeldete der Stimmbezirk hauswirtschaftliche Berufsschule. Dort machten die Atzlrichter und Lengenloher ihre Kreuzchen.
mehr...
22 Prozent der Wahlberechtigten an den Urnen - Grünes Licht für Gewerbegebiet Atzlricht
Der Bürgerentscheid gegen das geplante und vom Stadtrat beschlossene Gewerbegebiet bei Atzlricht ist gescheitert! Nach Schließung der 51 Wahllokale (plus zwei Briefwahlbezirke) stand am Sonntag bereits um 18.31 Uhr fest, dass mit 22 Prozent Wahlbeteiligung zwar die Quorumshürde von 20 Prozent übertroffen war. In der Endabrechnung aber fehlten den Gegnern des Gewerbegebiets - trotz einer Mehrheit von 80,9 Ja-Stimmen - 762 Voten zum eigentlichen Erfolg.
mehr...
Am 28. Juni Sport-Festival - Bilanz und Vorschau bei Sitzung des Stadtverbandes
Einen Sportverein zu führen sei mit viel Zeit und finanziellem Aufwand verbunden, betonte in der Sitzung des Stadtverbands für Sport in der Stadiongaststätte der Eishalle dessen Vorsitzender Norbert Fischer. Leider gebe es in jedem Verein Mitglieder, die alles besser wüssten. Ohne die Sportvereine mit über 4500 Jugendlichen wäre Amberg um Vieles ärmer.
mehr...
Amerikanische Militärpolizei und deutsche Beamte gemeinsam auf Streife
Das "Auge des Gesetzes" wacht künftig auch international über Amberg: Ab sofort gehen amerikanische Militärpolizei und deutsche Polizisten gemeinsam auf Streife.
mehr...
Stadtkämmerer hinterlässt ein wohl bestelltes Haus - Viele gute Wünsche zum Abschied
Er hätte gerne leise Adieu gesagt und einen stillen Abgang vorgezogen. Doch zum Glück ließ sich Rainer Sandner, bis gestern Finanzreferent der Stadt Amberg, von OB Wolfgang Dandorfer doch noch zu
mehr...