Staatssekretär Markus Sackmann nimmt Betriebe in die Pflicht - Lob für Panzer Shopconcept
Erbendorf. (rw) Droht der Oberpfalz ein Fachkräftemangel? Die Firma Panzer Shopconcept, ein Unternehmen, das hochwertige Ladeneinrichtungen herstellt, hat heute schon Schwierigkeiten, gute Bewerber für die Ausbildung zum Schreiner zu finden. Bei einer Firmenbesichtigung unterstrich Wirtschaftsstaatssekretär Markus Sackmann, wie wichtig gut ausgebildete Mitarbeiter seien. Dem drohenden Fachkräftemangel müsse durch verstärkte Ausbildung offensiv begegnet werden.
Mit Besuchen bei vorbildlichen Ausbildungsbetrieben wie der Firma Panzer wolle er an die Wirtschaft appellieren, ihre ohnehin schon hohe Ausbildungsbereitschaft noch weiter zu steigern, sagte Sackmann.
Die Firma Panzer Shopconcept verdiene hohe Anerkennung, weil sie seit ihrer Gründung kontinuierlich jungen Menschen Lehrstellen im Schreinerhandwerk und im kaufmännischen Bereich anbiete. Dank des sehr hohen Engagements von Betrieben wie der Erbendorfer Firma habe Bayern eine Trendwende auf dem Ausbildungsstellenmarkt erlebt, erklärte der Staatssekretär: Auf 91 Stellen kämen derzeit 100 Bewerber.
Deutliche Verbesserung
Auch in der Oberpfalz sei eine deutliche Verbesserung festzustellen: Im Bereich der Industrie- und Handelskammer Regensburg sei heuer bei den Lehrstellen ein Plus von fast 14 Prozent zu verzeichnen. Die Politik könne zwar die Anreize erhöhen, zusätzliche Ausbildungsplätze aber müssten die Betriebe zur Verfügung stellen, machte Sackmann deutlich.
Von (rw) |
27.08.2008
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Erbendorf
Ausbildung sichert Firmenzukunft
Staatssekretär Markus Sackmann nimmt Betriebe in die Pflicht - Lob für Panzer Shopconcept
Der Nutzen einer guten Lehre liegt für ihn auf der Hand: Im eigenen Betrieb ausgebildete Mitarbeiter würden die internen Abläufe viel besser kennen und könnten deshalb viel schneller integriert werden. Die Ausbildung von heute sichere den Fachkräftebedarf von morgen und die Zukunft des eigenen Unternehmens.
Gerhard Ludwig, Vorsitzender des IHK-Gremiums Weiden, ergänzte, dass Bildung die Voraussetzung für berufliche Qualifikation sei. Die Zukunft jedes Betriebes liege in der Ausbildung, fügte Albert Vetterl, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, hinzu.
Walter Flierl, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Weiden, sieht sich dem Ziel sehr nahe, jedem Jugendlichen eine Ausbildungsmöglichkeit zu bieten. Allerdings könne nicht jeder eine Lehrstelle in seinem Traumberuf erwarten. "Unsere Jugendlichen müssen Flexibilität und Mobilität bei der Ausbildungsplatzsuche unter Beweis stellen", stimmte Staatssekretär Markus Sackmann zu.
Kaum Busverbindungen
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27.08.2008
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Staatssekretär Markus Sackmann nimmt Betriebe in die Pflicht - Lob für Panzer Shopconcept
Gerade diese aber stelle die jungen Leute oft vor unüberwindbare Hindernisse, wie Maria Engelbrecht, bei Panzer verantwortlich für die Ausbildung, einhakte. Es gebe kaum Busverbindungen nach Erbendorf. Für Lehrlinge aus den östlichen Landkreis wäre es, wenn sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen wären, eine halbe Tagesreise in die Steinwaldstadt. Nur weil überall im Landkreis Mitarbeiter wohnen würden, könnten Fahrgemeinschaft gebildet werden, so Engelbrecht.
Seinen absoluten Traumberuf hat Marcel Schenkel aus Tirschenreuth bei der Firma Panzer gefunden, wie er dem Gast aus München anvertraute. Schenkel erlernt im dritten Lehrjahr das Schreinerhandwerk. Für den 17-Jährigen, der schon immer etwas mit Holz machen wollte, gibt es keinen schöneren Beruf. Nach der Lehre möchte er im Unternehmen bleiben. Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht: Die Firma Panzer hat bisher fast alle Lehrlinge übernommen.
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