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Amberg
Heini räumt "Motte" auf und feiert
Seit zwei Jahren hat Künstler Hohl sein Atelier am Schanzl - Jetzt stellt er es der Öffentlichkeit vor
Es ist ein kleines Häusl, das ihm die Stadt zur Verfügung gestellt hat, ockergelb gestrichen, auf angeschüttetem Hügel und fast mitten in einem kleinen Weiher, auf dem sich auch eine Entenfamilie wohlfühlt. Im Frühmittelalter war das eine "Motte", erklärt der Künstler mit einem Fachausdruck. Darunter verstand man Wachtürme auf Aufschüttungen aus dem neunten Jahrhundert, also eine Art Vorposten von Amberg.
Das "Schanzl" selbst diente in früheren Zeiten tatsächlich als Frühwarnsystem, berichtet Hohl. Solche Schanzen gibt es nach seiner Auskunft mehrere rund um Amberg. Heute aber befindet sich hier das Atelier des Ambergers, oder anders formuliert, seine Künstlerwerkstatt. Der große Raum hat vier Fenster. An den Wänden stehen Regale und Tische mit Malwerkzeugen, auf dem Terrakottaboden lagern Bilder. Eine mittelalterliche Stangenwaffe, die Heini Hohl gerade baut, liegt im Zimmer und rundherum viel kreatives Durcheinander. Einige Fensterscheiben sind zerbrochen.
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