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Von (et)  |  05.09.2008  | Netzcode: 1522924
Amberg

"Wenn nur dauernd Wahlen wären"

SPD-Bezirksvorsitzender über CSU: "Dann ginge manches schneller" - Kandidaten zu ihren Zielen

Amberg. (et) "In diesen Monaten vor der Wahl versucht die CSU, die Versäumnisse der letzten 51 Jahre aufzuholen. Wenn nur dauernd Wahlen wären, dann ginge manches viel schneller", seufzte der SPD-Bezirksvorsitzende Franz Schindler. Zusammen mit den regionalen SPD-Kandidaten für Land- und Bezirkstag präsentierte er das Programm der Sozialdemokraten für die Region.

Landtagsabgeordneter Schindler warf der Staatsregierung vor, die Oberpfalz krass zu benachteiligen, nannte als Beispiele die Bereiche Schulen und Hochschulen oder den Staatsstraßenbau. Privatisierungserlöse flössen überall hin, nur nicht in diesen Bezirk.

Sitze hinzugewinnen



Seit 35 Jahren forderten laut Schindler die Bahn und auch die SPD eine Elektrifizierung von Strecken in der Oberpfalz. Nachdem sie dieses Ansinnen im Landtag immer abgelehnt habe, habe sich die CSU plötzlich der Gruppe der Befürworter einer solchen Maßnahme angeschlossen - "aber erst, seit der Transrapid beerdigt ist". Landtags-Direktkandidat Reinhold Strobl beschrieb das Wahlziel: Die oberpfälzische SPD wolle in Land- und Bezirkstag Sitze hinzugewinnen. Schließlich habe man auch Erfolge vorzuweisen. Der Abgeordnete nannte hier den Weiterbau der A 6 oder die Aufnahme der Umgehung von Sulzbach-Rosenberg im Zuge der B 14 in den vordringlichen Bedarf. Strobl trat für den verstärkten Bau von Radwegen ein, beklagte die Situation an der Schmidmühlener Schule, wo die siebte Klasse wegfalle.

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