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Schwandorf
Ab Oktober auf "Grüner Welle" reiten
Neue Ampelanlage an der Kreuzung Regensburger-/Aussiger Straße in Betrieb - Moderne Ausstattung vorgesehen
Funk und Schaltuhr
Per Funk sollen die vier Lichtsignalanlagen an der Einmündung in die Industrie- und die Siemensstraße, an der Einfahrt zum Gewerbegebiet beim "Praktiker" und an der neuen Kreuzung Regensburger-Aussiger Straße verbunden und per Zeitschaltuhr den Verkehrsströmen während des Tages angepasst werden.
10 000 Autos sind momentan täglich auf diesem Straßenzug unterwegs. "Es werden sicher mehr werden, wenn die Aussiger Straße ganz ausgebaut ist", vermutet Oberbürgermeister Helmut Hey. Er nahm gestern das "technische Wunderwerk" mit drei Ausleger- und vier Rohrmasten ab, das die Firma Stührenberg GmbH in Gera für 25 000 Euro errichtet hat. "Die Signalgebung erfolgt mit wartungsfreundlicher und stromsparender LED-Technik", betonte deren Geschäftsführer Rainer Jilek. Der Oberbürgermeister denkt vor allem an die Kinder aus dem Egelseegebiet, die auf ihrem Weg zur Schule oder zum Kindergarten die B 15 überqueren müssen. "Sie können das jetzt gefahrlos tun". Den Vertreter des Bauamtes, Siegfried Weishäupl, beschäftigt ein anderes Problem. Wie lässt sich entlang der Regensburger Straße eine "Grüne Welle" einrichten? In den nächsten Wochen sollen die vier Lichtanlagen per Funksignal aufeinander abgestimmt werden. Weishäupl rechnet mit Kosten von 20 000 Euro, von denen 5000 auf die Stadt zukommen werden.
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