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06.09.2008  | Netzcode: 1524168

Neuer Trainer, neuer Wind

SC Feucht, Gegner des FC Amberg, im Erfolgsrausch - Sieben Punkte

Amberg.(e) Weil der Karren beim SC Feucht so weiter gezuckelt ist, wie er aufgehört hat, will heißen in Richtung Abstieg, musste Trainer Vanco Timo gehen. Chronisch schusslahme Stürmer und wenig System zwangen zur Umkehr, machten den ersten Trainerwechsel der Landesliga Mitte erforderlich, und den Weg frei für Roland Winkler (40).

"Das lag daran, dass es intern nicht so gepasst hat, wie das sein sollte", sagte Winkler. Der hat sich taktisch was anderes einfallen lassen, die Disziplin erhöht und dafür gesorgt, "dass nach Leistung aufgestellt wird". Der SC-Coach sprach Klartext: "Ich verlange von allen Spielern Vollgas, es gibt bei mir niemanden, der sich ausruhen kann."

Es fegt ein anderer Wind durchs SC-Stadion - und prompt läuft es besser: Zwei Siege und ein Remis in der "Winkler-Zeit" - Respekt. Anerkennung bring Winkler auch dem nächste Gegner FC Amberg entgegen: "Ich habe gesehen wie die gegen Etzenricht im Punktspiel gespielt haben, das war schon gut." Nichts destro trotz: "Das gegen Amberg wird für uns ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel", verkündete Winkler vor dem Match am heutigen Samstag (15 Uhr).

Wie die Meinungen sich gleichen - Ambergs Trainer Petr Skarabela dazu: "Meine Leute müssen wissen, dass es in Feucht zur Sache geht, das ist ein direkter Konkurrent, wenn wir unser erstes Auswärtsspiel gewinnen und dann gegen Nürnberg-Süd nachlegen, dann sind wir endlich raus da unten, in Feucht müssen die richtig Gas geben", forderte er von seinen Spielern. "Feucht wird sich nicht von selber schlagen, mit Larifari-Spiel geht da nichts", hat Skarabela eine anerkennende Meinung über den kommenden Gegner.

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