Pfadfinder aus dem Fichtelbezirk erkunden Grüne Insel - Wind und Regen fordern alle Kraft
Kulmain. (hfz) Für viele der rund 50 Pfadfinder aus dem Fichtelbezirk war es die erste längere Reise ohne Eltern. In zwei aufregenden Wochen erlebten sie die raue Schönheit Irlands.
Doch vor dem Hauptziel Dublin steuerten die Teilnehmer aus den Stämmen Mitterteich, Marktredwitz, Speichersdorf und Kulmain Frankreich und den Hafen in Calais an. Von dort ging es dann per Fähre weiter nach Dover, England. Die Pfadfindern wollten in den Gilwellpark, der als Übernachtungsstätte auserkoren worden war. Der Gilwellpark ist ein Lagerplatz der britischen Pfadfinderbewegung und bot den Georgspfadfindern viele Attraktionen. Gleichzeitig bot das Areal die Möglichkeit, die Schlafzelte (Kohten) aufzustellen. So wurden letzte Fragen beim Aufbau geklärt. Für die Teilnehmer war das besonders wichtig, sollten sie doch in den folgenden Tagen voll auf sich selbst gestellt sein.
Künstler und Guiness
Am nächsten Morgen brachen sie schon um vier Uhr auf, um die Fähre nach Dublin zu erreichen. Bei der Erkundung der Stadt durften als Ziele natürlich das Hard-Rock-Café, Temple Bar (Künstlerviertel), das Guiness-Store-House und die Ausstellung Dublinia nicht fehlen. Das Guiness-Museum zeigte auf sieben Etagen Zutaten, Herstellungsprozess, Vielfältigkeit und Geschichte des bekanntesten Bieres Irlands.
Von (hfz) |
06.09.2008
| Netzcode: 1524214
Kulmain
Mit Zelt und Rucksack durch Irland
Pfadfinder aus dem Fichtelbezirk erkunden Grüne Insel - Wind und Regen fordern alle Kraft
Nach einem ganzen Tag in Dublin fiel am nächsten Morgen der Startschuss für das größte Abenteuer der gesamten Reise: Der Hike, eine mehrtägige Wanderung mit leichtem Gepäck. In Zehnergruppen aufgeteilt, wurden die Teilnehmer an verschiedenen Punkten der Halbinsel Dingle ausgesetzt. Fast drei Tage waren die Teams auf sich gestellt zu Fuß unterwegs. Ihr Weg führte sie über Berge, Wiesen, Felder, Sandstrände und direkt an den Klippen entlang. Dabei bot sich ein traumhafter Blick über das Meer und die Halbinsel.
Anstrengendes Wetter
Für die Pfadfinder war die Tour eine echte Herausforderung: Starker Wind brachte die Zelte mehrmals nachts zum Einstürzen, die Rucksäcke wurden immer schwerer, ständig einsetzender Regen durchnässte die Kleidung trotz Regenschutzes. Die Pfadfinder hielten zusammen. "Die Stimmung ist besser als die Lage", zitiert Stefanie Reindl das Motto der Gruppe. Am Ende des dreitägigen Hikes gab es natürlich viel zu erzählen im Hostel in Dunquin.
Von (hfz) |
06.09.2008
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Kulmain
Mit Zelt und Rucksack durch Irland
Pfadfinder aus dem Fichtelbezirk erkunden Grüne Insel - Wind und Regen fordern alle Kraft
Schon am folgenden Morgen ging die Reise weiter nach Killarney, neben Dublin die von Touristen am zweithäufigsten besuchte Stadt Irlands. Sie liegt an den Ufern von drei großen Seen, die Teil des Killarney-Nationalparks sind. Dort interessierten sich die Georgspfadfinder vor allem für Ross Castle, die Muckross Traditional Farms und die Stadt Killarney. Ross Castle ist eine alte Burg, die mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestattet ist. Neben der Führung durch die alten Gemäuer gehörte auch eine Bootsfahrt zum Tagesplan. Sie zeigte die wilde und unberührte Natur des Nationalparks, bei der Viele zum ersten Mal Adler in freier Wildbahn sahen. Der Ausflug endete abrupt mit dem Einsetzen des für Irland typischen Regens. Bei der Besichtigung der Muckross Traditional Farms lernten die Oberpfälzer das tägliche Leben der irischen Landbevölkerung in den 1930er und 1940er Jahren kennen. Killarney und der Nationalpark waren die letzte Station der Irland-Reise, ehe die Fichtelbezirkler die dreitägige Heimreise antraten.
Für die Pfadfinder war es kein endgültiger Abschied, sondern vielmehr der Beginn neuer Freundschaften mit anderen Stämmen, die beim Nachtreffen im Spätherbst aufgefrischt und gepflegt werden.
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