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Von (jzk)  |  06.09.2008  | Netzcode: 1524224
Kemnath

Je kühler, desto angenehmer das Feuer

Jugendblaskapelle Kemnath genießt Lagerfeuerromatik beim Zeltlager im Hessenreuther Wald

Kemnath. (jzk) Schon lange hatten sich 18 Musiker der Jugendblaskapelle auf das Zeltlager auf dem Gelände der Firma Schraml in Reuth bei Kastl gefreut. Den Auftakt bildete ein deftiges Mittagessen, das Elternsprecherin Claudia Porst zubereitet hatte.

Nach dieser Stärkung machten sich die Buben und Mädchen daran, die nähere Umgebung zu erkunden. Hauptanziehungspunkte waren die Holzhütte, der Wald, die Spielwiese und der Weiher, an dem man Fische beobachten und füttern konnte.

Gespräche am Lagerfeuer



Als die Zelte aufgestellt waren, ließen sich alle Tee, Kaffee und die hausgemachten Kuchen der Mütter schmecken. Danach war es an der Zeit, Vorbereitungen für das Lagerfeuer zu treffen. Robert Schraml hatte einen ganzen Autoanhänger voll trockenes Holz zur Verfügung gestellt. So waren die Voraussetzungen für einen romantischen Abend am Lagerfeuer bereits geschaffen. Natürlich schmeckte den jungen Musikern das Abendessen in dieser Atmosphäre viel besser als daheim im Esszimmer. Je kühler und dunkler es wurde, desto angenehmer war der Platz am wärmenden Feuer. Alle Teilnehmer genossen es, sich mit ihren Freunden zu unterhalten, Geschichten zu erzählen oder Neuigkeiten auszutauschen. Allerhand lustige Erlebnisse von der Probenarbeit oder von musikalischen Auftritten in der Öffentlichkeit wurden zum Besten gegeben. "Das gemeinsame Musizieren geht viel besser, wenn sich alle gut verstehen", weiß Dirigent Werner Rodler aus seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Jungmusikern.

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