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Flossenbürg
Gebremste Leselust in den Ferien
Immer weniger Menschen nutzen den Urlaub für ein gutes Buch
Flossenbürg. (nm) Ferienzeit - Lesezeit? Das ist längst Vergangenheit. In Büchern zu schmökern zählt während der schönsten Wochen des Jahres im Gegensatz zu früher jedenfalls nicht mehr zu den favorisierten Beschäftigungen. 40 Prozent rückläufige Ausleihzahlen melden Ulrike Scherer und Diana Bock.
Im Schnitt zwei Bücher
Der Zustand ändere sich aber fast schlagartig wieder mit dem Beginn der Schule. Dann finden sich jeden Donnerstag zwischen 15.30 und 17.30 Uhr durchschnittlich 50 Leser ein und nehmen zwei Bücher mit nach Hause. Kostenlos - Gebühren erhebt die Gemeinde nicht. Erschreckend sei allerdings ein Umstand: "Zu uns kommen Kinder und Erwachsene, aber fast keine Jugendliche." Dabei ist die Auswahl durchaus präsentabel. Etwa 3800 Bände sind in den Regalen zu finden, von Bilder- und Sachbüchern bis hin zu Krimis von Peter James oder zu Liebesromanen von Patricia Shaw und Charlotte Link. 100 Werke haben Scherer und Bock heuer schon neu einge kauft. Weitere 80 sollen in Kürze folgen. "Nach den Ferien", schmunzeln beide. Geld dafür kommt nicht nur von der Kommune, sondern in Form eines Zuschusses auch vom Bayerischen Bibliothekenverband.
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