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Vilshofen
Alle Hände voll zu tun
Vilshofener Nachwuchs macht die Naab unsicher - Wiener für "Piraten"
Vilshofen. (sön) Mit einem Fahrzeugtross und dreißig Kindern im Bus startete das Unternehmen "Schlauchbootfahrt auf der Naab" am Feuerwehrhaus in Richtung Kallmünz. Gemächlich fließt hier die Naab, für eine aufregende Bootsfahrt fast zu ruhig, nach der Einmündung der Vils im breiten Flussbett in Richtung Donau.
Im Vorjahr war die Fahrt auf der engen Vils für viele der "Flusspiraten" bei Überholmanövern und dadurch zwangsläufig provozierten Wasserschlachten eine recht feuchte Angelegenheit gewesen. Auf der breiten, ruhig fließenden Naab waren dagegen wegen der geringen Strömung auch die Kinder beim Paddeln gefordert, um die Boote voran zu bringen. Sie hatten auch alle Hände voll zu tun, als die Boote bei Heitzenhofen wegen des Flusskraftwerks umgesetzt werden mussten. Nach einer kurzen Pause ging es nach einem lauten "Seefahrt ahoi!" und viel Hallo auf zur zweiten Etappe. Aufregend wurde es, als zahlreiche Kanu- und Kajakfahrer an den Booten vorbeifuhren oder sie auch begleiteten. Nach etwa zwei Stunden war das Ziel Duggendorf erreicht - gerade rechtzeitig, da sich das Wetter verschlechterte.
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