Feucht/Amberg. (e) Lange war gar nicht zu ahnen, dass es noch was Spannendes geben könnte. Bis eben zur 81. Minute. Da passierte, was nicht hätte passieren dürfen: Der Feucht gewann das Landesligaspiel gegen den FC Amberg mit einem einzigen Tor.
Und da rächte es sich, dass der über lange Strecken überlegene, den technisch feineren Fußball spielende FC Amberg seine nahezu "Hunderprozentigen" durch Michael Rudert (59.) und Ilker Caliskan (76.) generös verschmähte. Der gastgebende SC Feucht, ganz gewiss nicht wie der Großmeister des Fußballs spielend, kam unverhofft zur 1:0-Führung durch Merzanowski - und holte doch damit glatt drei Zähler.
Danach saß der Frust bei den Ambergern tief, diese Niederlage musste erst mal verdaut werden, denn von zwei Mittelklasse-Teams hat, rein vom Spielgedanken her, das schlechtere gewonnen. Nach beinahe ereignisloser erster Hälfte, in der beide Teams die Abwehrreihen klar dominierten, hatte zum Wiederbeginn auch keine Mannschaft eine Führung verdient. Das war so eine Phase, in der es an brenzligen Torraumszenen fehlte, jedoch wieder war's der FC Amberg, der durch David Kruppa und Michael Rudert im Verbund (37.) die einzige wirkliche Tormöglichkeit hatte.
Brav und bieder der Gastgeber, dessen Trainer Roland Winkler frohgemut und in Hochstimmung das Nürnberger Volksfest besuchen konnte: Zehn von zwölf möglichen Zählern seit Amtsantritt geholt. Freilich: "Wir hatten Glück, dass Amberg die Tore nicht machte, ein Remis wäre verdient gewesen, wenn es umgekehrt geht, dürfen wir uns auch nicht beklagen."
Von (e) |
08.09.2008
| Netzcode: 1525578
Feucht/Amberg
Ball fällt auf den Kopf und ins Tor
Überlegener FC Amberg verliert 0:1 in Feucht
Das kann man leicht sagen, wenn alle Punkte eingesammelt wurden nach einer zweiten Halbzeit, in der zunächst der insgesamt mit zu vielen (Mittelfeld-) Fehlern behaftete FC Amberg trotzdem dominierte. Einmal wurde es vor Torhüter Deuerlein gefährlich (63) als Tekdemir mit einem Schuss von links am Außennetz scheiterte - damit sind die Chancen für Feucht erschöpfend aufgezählt.
Bis eben in jener verhängnisvollen 81. Minute, als nach einer Serie von Fehlern der Amberger Mike Zander von rechts hoch in der FC-Strafraum flankte und zu allem Übel Torhüter Deuerlein zu weit vor seinem Tor stehend erwischte. Der Ball fiel Merzanowski förmlich auf den Kopf und zur Führung ins Tor.
Dann kam's wie oft so: Mitten in die viel zu unsortierten Angriffsbemühungen der Amberger hätte Jörg Führer (Wendl rettete auf der Linie) sogar das 2:0 und der gleiche Spieler in der 89. Minute sogar das Maß voll machen können.
Ambergs Trainer Petr Skarabela war bitter enttäuscht, angesichts der Tatsache, dass allein "Thomas Rösl eine tadellose Leistung gebracht hat", wie er sagte. Harsch das Urteil über das Mittelfeld: "So wie das Mittelfeld gespielt hat, kann man sich nicht präsentieren, das war zu wenig". Und: "Der Gegner war spielerisch schwach und es hat doch gereicht gegen uns", grantelte Skarabela, dessen Mannschaft eigentlich die Tasche schon voll hatte und dann leer heimfuhr.
FEB-Keglerinnen im ersten Spiel der Play-off-Runde
Für die Sportkeglerinnen von FEB Amberg startet nach der Weihnachtspause wieder der Spielbetrieb in der Bundesliga. In der Play-Off-Runde um den Klassenerhalt treffen die Ambergerinnen am Sonntag
mehr...
Altenstadt/WN. Die vor zwei Jahren gegründete Trainingsgemeinschaft Oberpfalz (TGO) Ski alpin startet gut vorbereitet in den Winter. Nachdem in den letzten beiden Jahren wegen der milden
mehr...
Heute kommt es im Amberger Eisstadion um 20 Uhr zur ersten Begegnung in der Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga Nord. Hier treffen die Raben des EC 2000 auf die Spiders des EHC Regensburg.
Die
mehr...
Weltmeister Deutschland enttäuscht beim Abschiedsspiel von Markus Baur
Die große Abschiedsshow von Markus Baur hat neue Zweifel an der WM-Form der deutschen Handballer geweckt, doch die Haudegen der "goldenen Generation" sehen ihre Nachfolger beim Projekt
mehr...
Eine ruhige und besinnliche Zeit ist in den vergangen Wochen vorüber gegangen. Doch für die Bundesligakegler von FEB Amberg steht nun eine heiße Phase bevor. Im ersten Spiel der Abstiegsrunde der 1.
mehr...
Nordbayern-Cup des TSV Flossenbürg lockt viele Langläufer auf die Silberhütte
Das Jahr 2009 lief für die TSV-Sparte Ski gut an. Die nordischen Wintersportler hatten am Samstag zu einem Rennen um den Nordbayern-Cup und den Meister-Nordic-Cup geladen. 120 Athleten - darunter erstaunlich viele Teilnehmer aus dem fränkischen Raum - lieferten sich ein Kräftemessen auf hohem Niveau.
mehr...
Französischer Motorradfahrer am Mittwoch tot aufgefunden - Al Attiyah wieder in Führung
Die Rallye Dakar beklagt ihr 56. Todesopfer seit der ersten Auflage im Jahr 1979. Der Motorradfahrer Pascal Terry aus Frankreich wurde am Mittwoch tot aufgefunden. Der 49 Jahre alte Yamaha-Pilot war seit Sonntag nach der zweiten Etappe von Santa de la Pampa nach Puerto Madryn von den Dakar-Organisatoren vermisst worden. Terry starb offenbar unter mysteriösen Umständen.
mehr...
Sonntag Skilanglaufrennen rund um den Rotbühlsender bei Hirschau
Die Schneekanone hat ganze Arbeit geleistet, rund 1,8 Kilometer Langlauf-Loipen rund um den Rotbühlsender bei Hirschau sind gespurt. Am kommenden Sonntag richtet der SCMK einen Lauf zum Meister Nordic-Cup aus.
mehr...
Biathlon: Deutsche Staffel Dritte, aber Müssiggang kritisiert Schießleistung - Nur Wilhelm famos
Knackig eisige Temperaturen, aber richtig heiße Stimmung: Gut 16 000 Biathlon-Fans feierten am Mittwochabend die deutsche Damenstaffel, obwohl sie über die 4 x 6 km "nur" auf dem dritten Platz landete. Die Besucher wussten recht gut, dass dieses Mal am Rennsteig nicht mehr drin war, zu dominant waren einmal mehr die Russinnen, die vor der Ukraine siegten.
mehr...
Hirschauer Langläufer überzeugen in Flossenbürg und Neubau
Im Skilanglaufzentrum Silberhütte beim TSV Flossenbürg ging's um Punkte im Meister Nordic Cup und Nordbayern-Cup in der freien Technik. Der SCMK Hirschau war wieder mit eine großen Schar an
mehr...