30. Rosenberger Kirwa mit Baumaufstellen eröffnet - 30-Meter-Fichte schmückt Ortsmitte
Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Ganz Rosenberg ist auf den Beinen, wenn die Kirwagemeinschaft den mächtigen Kirwabaum durch den Ort zum Festplatz bringt und dann mit gemeinsamer Muskelkraft in die Senkrechte wuchtet. Am Wochenende stand die 30. Rosenberger Kirchweih an, ein Ereignis für Jung und Alt, aber besonders für die Kirwa-Leut.
Die Moidln erschienen in den feschen Dirndln, alle etwas länger, keine schrillen Modefarben, sondern alle in dezenten Blautönen gehalten. Für die Kirchweih-Boum war die Kleiderordnung klar, lederne Kniebundhose, weißes Hemd, rote Weste und rote Wadelstrümpf.
Baum aus Stifterslohe
Beim Kettelerhaus hatte sich der Festzug formiert, die Politprominenz war auch dabei, denn schließlich ist Wahlkampfzeit. Fast 30 Meter ist der Kirwabaum hoch, der bis vor wenigen Tagen noch bei Stifterslohe stand. Hergerichtet und geschmückt haben ihn die Kirwa-Leut gemeinsam, denn er soll ja auch etwas darstellen, wenn er mächtig mitten in Rosenberg steht.
Die drei "Hoglbouchan" spielten auf, der Zug setzte sich in Bewegung, aber für "Prinz" und "Felix", die zwei schwarzen Percheron-Kaltblüter, war es nahezu ein Kinderspiel, den Kirwabaum zu ziehen. Voraus die Ehrengäste, links und rechts die Kirwapaare, so ging es Richtung Dorfplatz, aber bereits hinter dem Rosenberger Feuerwehrhaus gab es den ersten Stopp.
Von (gfr) |
08.09.2008
| Netzcode: 1525624
Sulzbach-Rosenberg
Schwalben, Schweiß und Schwerarbeit
30. Rosenberger Kirwa mit Baumaufstellen eröffnet - 30-Meter-Fichte schmückt Ortsmitte
Muskelkraft gefragt
"Wo bleim die Moidl mit was zum Trinken?" hieß es, denn so ein Festzug kostet Schweiß. "Mir hom Kirwa, und mir hom die schöinsten Kirwamoidln", hieß es in Sprechchören, bis endlich die Ortsmitte von Rosenberg den Zug aufnahm.
Nun war Schwerstarbeit angesagt, denn der Kirwabaum musste runter vom Wagen und aufgestellt werden. Wortführer beim Baumaufstellen diesmal: Christian Weiß, der lautstark die gemeinsame Muskelkraft koordinierte.
Aber auch der "Bloicher", jahrelang der Chef beim Baumaufstellen, achtete noch darauf, dass auch die Jungen alles richtig machen. So langsam hob sich die Spitze des Kirwabaum empor, und nur, damit garantiert nichts passieren konnte, sicherte die Rosenberger Feuerwehr mit der Seilwinde.
Die langen "Schwalben" wurden eingesetzt, damit sich der Kirwabaum gleichmäßig anhob. Ein Teil der langen Stangen sicherte den schräg stehenden Stamm, dessen Fuß langsam im Kirwabaumloch verschwand, mit den anderen Stangen wurde nachgefasst und wieder mit einem lautstarken "Hauruck" ein Stück angehoben.
Von (gfr) |
08.09.2008
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Sulzbach-Rosenberg
Schwalben, Schweiß und Schwerarbeit
30. Rosenberger Kirwa mit Baumaufstellen eröffnet - 30-Meter-Fichte schmückt Ortsmitte
So mancher Tropfen Schweiß tropfte auf den Rosenberger "Dorfplatz" nieder, bevor jeder sah, der Baum steht jetzt gerade. Mit Holzkeilen wurde der Stamm gesichert, und dann konnten die Kirwaboum zum gemütlichen Teil übergehen.
Heute zur Nachkirwa
Mittlerweile waren auch die Verkaufsstände, Getränkebuden und Verpflegungsstationen entlang der Rosenberger Flaniermeile geöffnet, das Kirwaleben nahm seinen Lauf, wie es sich für diese Traditionskirchweih eben gehört. Gestern schloss sich das Austanzen des Baumes an, heute geht es noch einmal richtig rund bei der "Naoukirwa".
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