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Gutes Geld dem schlechtem sinnlos hinterhergeworfen
Zur ausufernden Krise des internationalen Finanzsystems und den sogenannten Rettungsmaßnahmen der Zentralbanken und des amerikanischen Staates erklärt ein Leser:Angesichts der dramatischen Verwerfungen im internationalen Bankengefüge und der panikartigen Rettungsmaßnahmen der Zentralbanken und des amerikanischen Staates überkommt den unvoreingenommenen Beobachter ein merkwürdiges Gefühl: Wo waren die Zentralbanken und eine staatliche Aufsicht, als Investmentbanker, getrieben von blinder Geldgier, Hunderte von Milliarden Dollar in windigen Anlagen versenkten? Wäre es nicht besser gewesen, man hätte bereits zu diesem Zeitpunkt eingegriffen, anstatt jetzt das gute Geld der Steuerzahler und Bankkunden dem schlechten hinterherzuwerfen.
Jahrelang hieß es vonseiten der staatlichen Institutionen und Banken, es dürfe nicht in das freie Spiel der Kräfte eingegriffen werden, als Forderungen nach besserer Kontrolle der internationalen Finanzmärkte laut wurden. Gilt das jetzt plötzlich nicht mehr? Merkwürdigerweise greift jetzt der größte kapitalistische Staat auf Erden zu Zwangsverstaatlichungsmaßnahmen reinsten sozialistisch-kommunistischen Wassers. Wäre es nicht besser, die Verantwortlichen für dieses Desaster persönlich - auch finanziell - haftbar zu machen, als die nun wirklich schuldlose Allgemeinheit dafür geradestehen zu lassen? Das könnte ja geradezu als Einladung zum ,,Weiter so" aufgefasst werden.
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