03.10.2008  | Netzcode: 1557641

Briefe an die Redaktion

Wahlfälschung

kein Kavaliersdelikt



Zum Bericht "CSU fordert Rücktritt" vom 1. Oktober:

Verständlich ist, dass nach der offenbar erwiesenen Wahlfälschung die CSU in Pirk den Bürgermeister zum Rücktritt auffordert. Verständlich ist auch, dass dies kein Kavaliersdelikt sein kann. Ich möchte nur an den Wahlfälschungsskandal in Vohenstrauß erinnern, wo damals der CSU Vorsitzende ebenfalls der Wahlfälschung überführt wurde.

Es haben hochrangige CSU-Politiker anschließend in aller Öffentlichkeit Solidarität mit dem Wahlfälscher bekundet. Der Wahlfälscher blieb auch bis zum Ende der Legislaturperiode im Kreistag sitzen. Sollte die CSU hier eine wichtige und richtige Entwicklung in Richtung Demokratie erfahren haben? Es wäre wünschenswert.

Dr. med. Heinrich Gref92648 Vohenstrauß

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