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Grafenwöhr
Drei-Gang-Menü aus der Feldküche
Gourmetköche der US-Armee trainieren im Lager Grafenwöhr für Kocholympiade in Erfurt
Grafenwöhr. (rgr) Bereits um 6 Uhr morgens ging es heiß her in der Feldküche der Panzerbrigade 12, die den Gourmetköchen der US-Armee zur Verfügung stand. Sämtliche Geräte wurden vorbereitet, um pünktlich um 7 Uhr starten zu können. Schließlich stand ein nicht alltägliches Spezialitäten-Menü auf der Tageskarte, das noch dazu dekorativ sein sollte. Bekanntlich isst das Auge ja mit.
Dekorative Schokofigur
Zu den Aufgaben der "Olympioniken" am Herd gehören ein warmes Drei-Gänge-Menü, das auf einer Feldküche zubereitet werden muss, außerdem sieben weitere dreigängige Menüs, die gekocht, glasiert und der Jury dann kalt präsentiert werden. Jedes Team kann die warme Speisenfolge frei zusammenstellen und ein eigenes Motto wählen. Das US-Team entschied sich für "Speisen der Indianer." Die symbolisiert eine Figur aus weißer Schokolade und Wachs als Tischdekoration. Es ist ein Indianer zu Pferd, der mit einem Speer gerade einen Büffel erlegt. "Normalerweise werden 100 Essen vorbereitet. Diesmal mussten die Soldaten 150 Essen im Restaurantstil herzaubern, um die Erwartungen der Gäste restlos zu erfüllen", erklärte Robert Sparks, der Team-Manager mit Spezialausbildung als Patissier.
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