• Seite 1
  • Seite 2
Von (tib)  |  09.10.2008  | Netzcode: 1563206
Wernberg-Köblitz

Einstimmig für den Anschluss

Zwei Anwesen im Kirschweg kommen an die kommunale Kläranlage - 145 Meter lange Leitung

Wernberg-Köblitz. (tib) Im Abwasserentsorgungskonzept des Marktes ist geregelt, welche Anwesen, beziehungsweise Ortsteile nicht an die gemeindliche Kläranlage angeschlossen werden sollen. Zwei Hauseigentümer wandten sich nun mit der Bitte an den Markt, ihre Anwesen doch anzuschließen.

Rechtlich gesehen müssten sich die Anwesen durch ihre Festlegung im Abwasserentsorgungskonzept selber um die ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung kümmern. Die Alternative wäre eine Änderung des Konzeptes: Dann könnte der Markt die beiden Grundstücke im Kirschweg anschließen und eine entsprechende Leitung verlegen. Die müsste, so legte Stephan Ott vom Bauamt dar, etwa 145 Meter lang sein. Insgesamt rechnete er mit Kosten in Höhe von 50 000 bis 60 000 Euro.

Theoretisch, antwortete er auf eine Frage aus dem Marktratsgremium, wäre die Abwasserbeseitigung auch mit einer Druckleitung möglich. Hier bezifferte er die anfänglichen Investitionskosten auf insgesamt etwa 30 000 bis 35 000 Euro. "Ich würde zu einer Druckleitung tendieren", bezog Marktrat Theo Büchner Stellung. Er stellte aber die Frage in den Raum, ob es ausgeschlossen sei, dass in diesem Gebiet weitere Häuser gebaut würden. "Das", antwortete Bürgermeister Georg Butz, "ist nicht ganz ausgeschlossen und dann müssten wir später die Druckleitung durch einen Freispiegelkanal ersetzen". "Wir haben so viel investiert in die Abwasseranlage, nun sollten wir auch anschließen, wenn es wirtschaftlich darstellbar ist und das ist hier gegeben", meinte Marianne Schieder und sprach sich für einen Freispiegelkanal aus, nachdem in diesem Gebiet vielleicht weitere Häuser gebaut werden.

  • Seite 1
  • Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Heute
Zum Artikel: Auch Rudi Sommer tritt an

Vorabmeldung aus der Zeitung von morgen. Bruck

Auch Rudi Sommer tritt an

Grüne nominieren ihn in Abwesenheit - Vier Kandidaten zur Bürgermeisterwahl im Januar

Wenn Rudi Sommer heute von seinem vierwöchigen Urlaub zurückkehrt, dann ist er Bürgermeisterkandidat für die Wahl am 11. Januar 2009. Die Brucker Grünen nominierten ihn am Mittwoch-Abend in Abwesenheit. mehr...
Zum Artikel: Rasches Handeln bei Akutfällen

Vorabmeldung aus der Zeitung von morgen. Schwandorf

Rasches Handeln bei Akutfällen

Kooperation zwischen Krankenhaus und Dialysezentrum - Gerät bei Nierenversagen im Einsatz

Ein akutes Nierenversagen kann mehrere Ursachen haben. Wichtig ist in jedem Fall, dass schnell Hilfe geleistet werden kann. Das Barbara-Krankenhaus verfügt seit knapp einem halben Jahr über die Möglichkeit der entsprechenden Behandlung. Dies wurde durch eine Kooperation mit dem Dialysezentrum Schwandorf ermöglicht. mehr...

Vorabmeldung aus der Zeitung von morgen.

Spielen an Mamas Arbeitsplatz

Landratsamt nutzt schulfreien Buß- und Bettag zu vorbildhafter Aktion

Schwandorf. (rid) Der schulfreie Buß- und Bettag stellt viele berufstätige Eltern vor das Problem: Wohin mit den Kindern? Immer mehr Betriebe bieten an diesem Tag eine Betreuung an und mehr...
Zum Artikel: Baubeginn in Wernberg-Köblitz

Vorabmeldung aus der Zeitung von morgen. Wernberg-Köblitz

Baubeginn in Wernberg-Köblitz

Im Industrie- und Gewerbegebiet West siedeln sich drei neue Märkte an

Die Baumaschinen sind angerückt: Im Industrie- und Gewerbegebiet West entstehen an der Klaus-Conrad-Straße - direkt neben dem "Aldi" - drei neue Verbrauchermärkte. mehr...

Oberviechtach

13 Mädchen eröffnen ein Schulcafe

Rektor Rudolf Teplitzky unterzeichnet Vertrag mit Schülerfirma - Pizza, Pasta und Suppen

Die Abteilung Ein- und Verkauf wählt die Speisen und Getränke aus und kalkuliert die Preise. Die Finanzabteilung führt das Kassenbuch und die Werbeabteilung sucht Sponsoren für die Präsentation. Die Servicemitarbeiter werden über das Personalbüro eingeteilt und alle Fäden laufen bei der Geschäftsführerin zusammen. mehr...
Gestern
Zum Artikel: Einsatz für die Gemeinschaft

Dürnsricht/Wolfring

Einsatz für die Gemeinschaft

Albertus-Magnus-Medaille für Johann Heimler und Michael Lindner

Am Patroziniumsfest des Heiligen Albert würdigte die Pfarrei Dürnsricht/Wolfring den jahrzehntelangen Einsatz von Johann Heimler und Michael Lindner mit der Albertus-Magnus Medaille. mehr...
Zum Artikel: Länger öffnen

Nabburg

Länger öffnen

Stadt möchte mehr Besucher in ihre Museen ziehen

Die Stadt möchte die Öffnungszeiten ihrer beiden Museen ausweiten und besser auf die Bedürfnisse der Tagestouristen ausrichten. Dazu braucht sie aber mehr Personal. Das wurde dem Kultur-Ausschuss bewusst, als Museumsleiterin Christa Haubelt-Schlosser ihre Gedanken über das künftige Museumsmanagement der Stadt Nabburg entwickelte. (Ausführlich morgen in der Zeitung "Der neue Tag") mehr...
Zum Artikel: Motorsport eine Nittenauer Domäne

Nittenau

Motorsport eine Nittenauer Domäne

AC-Fahrer immer für glänzende Ergebnisse gut - Stangl und Schmidhuber mach es vor

Neben der intensiven und vielseitigen Jugendarbeit hat der Begriff "Motorsport" beim AC Nittenau im ADAC die längste Tradition und reicht erfolgreich bis vor das Gründungsjahr 1971 zurück. Ob bei Rallyes, Bergrennen oder bei Slaloms, betraten schon unzählige AC-ler das Siegertreppchen und verliehen damit dem Verein "AC Nittenau" einen hohen Bekanntheitsgrad. mehr...
Zum Artikel: Schwammerl und 25 Beschäftigte

Bodenwöhr

Schwammerl und 25 Beschäftigte

Bürgermeister Richard Stabl besucht die Firma Stahl - Neue Wege eingeschlagen - 6500 Paletten

"Ich bin erstaunt über die Leistungsfähigkeit und die unterschiedlichen Produktionszweige von Schammerl": So äußerte sich Bürgermeister Richard Stabl nach dem Betriebsrundgang bei der Firma Josef Stahl im Ortsteil Blechhammer. mehr...
Zum Artikel: Vom Papier bis zum Großgerät

Bruck/Nittenau/Bodenwöhr

Vom Papier bis zum Großgerät

Interkommunale Zusammenarbeit Thema bei Gespräch - Alle profitieren davon

Dass interkommunale Zusammenarbeit funktioniert, belegen der Abwasserzweckverband, der Schulverband und etliche weitere Beispiele, bei denen Bruck mit Bodenwöhr und/oder Nittenau bislang schon kooperiert. Dem Brucker Bürgermeister-Kandidaten Helmut Faltermeier (SPD) reicht das nicht. Er traf sich deshalb mit den Rathaus-Chefs Karl Bley (Nittenau) und Richard Stabl (Bodenwöhr), um weitere Möglichkeiten auszuloten. mehr...