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Wernberg-Köblitz
Einstimmig für den Anschluss
Zwei Anwesen im Kirschweg kommen an die kommunale Kläranlage - 145 Meter lange Leitung
Wernberg-Köblitz. (tib) Im Abwasserentsorgungskonzept des Marktes ist geregelt, welche Anwesen, beziehungsweise Ortsteile nicht an die gemeindliche Kläranlage angeschlossen werden sollen. Zwei Hauseigentümer wandten sich nun mit der Bitte an den Markt, ihre Anwesen doch anzuschließen.
Theoretisch, antwortete er auf eine Frage aus dem Marktratsgremium, wäre die Abwasserbeseitigung auch mit einer Druckleitung möglich. Hier bezifferte er die anfänglichen Investitionskosten auf insgesamt etwa 30 000 bis 35 000 Euro. "Ich würde zu einer Druckleitung tendieren", bezog Marktrat Theo Büchner Stellung. Er stellte aber die Frage in den Raum, ob es ausgeschlossen sei, dass in diesem Gebiet weitere Häuser gebaut würden. "Das", antwortete Bürgermeister Georg Butz, "ist nicht ganz ausgeschlossen und dann müssten wir später die Druckleitung durch einen Freispiegelkanal ersetzen". "Wir haben so viel investiert in die Abwasseranlage, nun sollten wir auch anschließen, wenn es wirtschaftlich darstellbar ist und das ist hier gegeben", meinte Marianne Schieder und sprach sich für einen Freispiegelkanal aus, nachdem in diesem Gebiet vielleicht weitere Häuser gebaut werden.
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