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Von (whü)  |  09.10.2008  | Netzcode: 1563276
Wirbenz

Dorfbewohner bekommen ihr Fett weg

Wirbenzer feiern zum ersten Mal vier Tage Kirchweih im Zelt - Gstanzl gehören zur Tradition

Wirbenz. (whü) Wer wagt, gewinnt. Zum ersten Mal hatten die 16 Kirwaburschen- und -mädchen eine viertägige Zeltkirchweih organisiert. Mit dem Musikprogramm trafen die Ausrichter um Benjamin Dollhopf und Thomas Schindler einmal mehr den Geschmack des Publikums.

Nachdem sie an der B 22 ihre Kirchweih ausgegraben hatten, war am Donnerstag Rockparty angesagt. Die Gruppe "Audio Gun" entpuppte sich als Zugpferd und bescherte ein volles Zelt. Am Freitag kamen die Gäste zwar erst gegen 23 Uhr, umso kräftiger rockten sie dann aber mit DJ "Schredl" bis in den Morgen. Beim stimmungsgeladenen Kirwa-Tanz mit dem Trio "Original Oberpfälzer Buam-Express" aus Tirschenreuth kam auch die ältere Generation auf ihre Kosten. Höhepunkte waren schließlich der Umzug und das Aufspielen am Sonntag. Angeführt von Uwe Schott, der die Kirchweihstandarte mit dem Kirwataichl kräftig schwang, gingen die Kirwaleute zum Kirchplatz.

Nur Pause an der Kirche



Da der Vorplatz aber zugeparkt war, verzichteten die Mädchen und Buben auf den traditionellen Auftritt vor dem Kirchenportal und machten dort lediglich eine Rast. Allerdings wurden sie nicht müde, hinzuweisen, dass eine Kirche ohne Jesus eine Moschee sei. In Begleitung des Nemersdorfer Akkordeon-Spielers Hermann Bozl wurde schließlich von Benjamin Dollhopf und Thomas Schindler im Festzelt das Dorfgeschehen in Gstanzlform auf die Schippe genommen.

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