Von (arw)  |  09.10.2008  | Netzcode: 1563278
Störnstein

Arbeit fürstlich entlohnt

Störnsteiner in Erfurt zum Major der Wehrhistorischen Gruppen befördert

Störnstein. (arw) Hans Härtl ist nun Major in Tradition (i.TR.). Bei der Feier zum 200-jährigen Jahrestag des Fürstenkongresses 1808 in Erfurt wurde er am Wochenende befördert. Voller Eindrücke kehrte der Störnsteiner von dieser Reise, auf der ihn seine Frau begleitete zurück.

"Drei Tage lang feierte Erfurt mit einem Festwochenende den Jahrestag des Fürstenkongresses 1808. Die Stadt erinnerte mit Theateraufführungen, historischem Biwak und einem Ball im Kaisersaal an dieses Ereignis. Auf der Zitadelle Petersberg traten rund 1800 Soldaten aus 17 Nationen in historischen Uniformen zum Großen Zapfenstreich an", schwärmte der bisherige Hauptmann i. TR. von seinen Erlebnissen.

Die Beförderung wurde am Samstag beim Generalrapport der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen (UEWHG) ausgesprochen. Der Generalrapport begann mit einem Defilee vor dem Rathaus. Medienoffizier Härtl wurde aufgrund seines Einsatzes und seiner Leistungen zum Wohle der Union zum Major i.TR befördert. Zu den ersten Gratulanten zählte der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, General Schneiderhan, der vorher mit der höchsten Auszeichnung, dem Großen Goldenen Ehrenzeichen, bedacht worden war.

16 neue Gruppen aus Bulgarien, Weißrussland, Tschechien, Österreich, Niederlande, Schweden, Norwegen und Deutschland wurden in die Union aufgenommen. Beim Rahmenprogramm in der Stadt stellten mehrere hundert Laiendarsteller an der Seite von Profi-Schauspielern Szenen des historischen Ereignisses nach. In die Rolle Napoleons schlüpfte US-Schauspieler Mark Schneider. Die Erfurter Bürger verkörperten Mitglieder des Hofstaats sowie berühmte Gäste Napoleons, darunter Johann Wolfgang von Goethe. Beim Ball im Kaisersaal, zu dem Härtl ebenfalls geladen war, bestaunte der Oberpfälzer Nachfahren von berühmten Adeligen aus Russland, Frankreich und Deutschland.


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