„‘Ne kleine Heidi Klum wäre cool"
Komplettverwandlung von Cordula aus Rothenstadt bei der Premiere der boxx-Vorher-Nachher-Aktion
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| Cordula mit ihrem neuen Look. Nach der boxx-Vorher-Nachher-Aktion war die Rothenstädterin begeistert: "Ich hätte nicht gedacht, dass man sowas machen kann". Bild: Foto Creativ |
„Ich war schon immer unzufrieden mit meinem Style und wollte wissen, was man da aus mir rausholen kann“, sagt Cordula, als sie vor Beginn der Vorher-Nachher-Aktion im Eingangsbereich des Modegeschäfts „Jockwer“ in der Weidener Innenstadt steht. „Aber so ne kleine Heidi Klum werden, das wär schon cool“, grinst sie. Jetzt heißt es erst einmal: Raus aus den alten Klamotten – nichts mehr mit schwarzem Shirt, dunkler Jeans und Turnschuhen. Im ersten Stock von „Jockwer“ schlüpft sie nach und nach in die verschiedensten stylischen Klamotten, die ihr die Modeberater in die Kabine reichen – fachmännisch beäugt von Kosmetikerin Irene Gürtler und den Fotografinnen Bea und Eva von „Foto Creativ“ aus Pressath.
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Sie halten nicht nur in Bildern fest, was Cordula so durchprobiert, sondern geben auch ihre Statements ab. Nach einer guten Stunde hat sich Cordula für eine coole Lederjacke, ein dunkles Shirt mit Lila-Tönen und Strasssteinchen, eine Bluejeans mit Schlag und dazu passendem Gürtel und Kette entschieden. Kurz durchschnaufen und schon geht‘s weiter zu „Brillen Stober“ in die Dr.-Pfleger-Straße. Auch hier hat sie die Qual der Wahl. Aber immerhin 20 Minuten später verlässt der boxx-Experten-Tross das Geschäft gut gelaunt mit fünf verschiedenen Brillen im Gepäck (darunter eine Sonnenbrille). Welches Mod ell es sein soll, will Cordula erst nach dem Friseurbesuch entscheiden. Zuvor steht noch ein Zwischenstopp bei „Rosini“ am Pfarrplatz an. Schuhe in Hülle und Fülle warten auf die 23-jährige Kinderpflegerin.
Auf dem Weg dahin schon das erste Ausschlussverfahren: „Ballerinas will ich bestimmt nicht – erstens kommt der Herbst, und überhaupt rutsch ich da immer raus.“ Angekommen bei „Rosini“ warten bereits gut 150 Paar Stiefel, Stiefeletten, Boots und sonstige Schuhe auf unser Vorher- Nachher- Girl. Cordula lässt sich davon nicht beeindrucken, schlüpft in schwarze Leder-Stiefeletten mit kleinem Absatz, geht eine Runde und sagt „Die passen, die sind cool, die nehm ich.“ Keine fünf Minuten im Schuhgeschäft und schon was Passendes gefunden – eigentlich nicht zu toppen. Zur Vollendung der Umwandlung geht‘s im Sauseschritt zu „Project H“ in die Friedrich-Ebert-Straße. Nach einem Cappuccino zur Stärkung folgt die Typberatung mit Geschäftsführerin Erika. Klare Ansage: Cordula muss sich von ihrer Bob-Frisur trennen.
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Dann geht‘s an die Arbeit. Zweieinhalb Stunden lang bearbeiten die Profis Cordulas Haarpracht. Am Ende sitzt sie freudestrahlend mit dunkelbrauner Intensivtönung , seitlichen Strähnen im Kupferton und asymmetrischem Schnitt vor dem Spiegel. Kosmetikerin Irene Gürtler, die seit Beginn der Aktion dabei ist, darf jetzt auch Hand anlegen. Sie verpasst Cordula ein typgerechtes Tages-Make-Up in Kupfer- und Brauntönen passend zur neuen Frisur. Dann der große Moment: Nach viereinhalb Stunden steht Cordula mit neuen Klamotten, dunkler Brille mit Metallbügel, ihren schwarzen Stiefeletten, geschminkt und frisiert vor dem Spiegel. „Genial! Ich hätte nicht gedacht, dass man sowas machen kann, und ich glaub‘ jetzt trau ich mich viel mehr“, grinst sie und fährt zu ihrer Cousine, um ihr das neue Styling zu zeigen. Einen Freund hat die frisch gestylte Cordula nämlich nicht – noch nicht.