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Von (my)  |  10.10.2008  | Netzcode: 1564435
Schwandorf

Finanzbedarf wird enorm steigen

Bauliche Maßnahmen an kreiseigenen Schulen "in Sicht" - Beengte Lehrerzimmer

Schwandorf. (my) Der Landkreis besitzt eine Menge Schulen und die kosten Geld. Angesichts des mittel- und längerfristigen Sanierungsbedarfs und einer notwendigen Aufstockung der Kapazitäten verschärft sich diese Tatsache erheblich. Das wurde gestern bei der Sitzung Ausschusses für Planung und Bau deutlich.

Erstes Beispiel: Das Berufsschulzentrum in Schwandorf beherbergt auch den FOS/BOS-Bereich, die Schülerzahl wächst konstant. Irgendwann wird sich die Frage nach ausreichenden Räumlichkeiten stellen.

Nur als Gesamtpaket



Die Gebäudlichkeiten werden auch nicht jünger. Insofern muss bald eine Entscheidung hinsichtlich der Baumaßnahmen fallen. Die Verwaltung wird die Grundlagen dafür erarbeiten. Klar ist, dieses Vorhaben kann nur als Gesamtpaket zur Förderung eingereicht, der Architekten-Auftrag muss europaweit ausgeschrieben werden. Der Ausschuss nahm dieses Prozedere zur Kenntnis. Zweites Beispiel: Im Förderzentrum Schwandorf muss die Lehrküche umgebaut werden, sie hat 25 Jahre "auf dem Buckel". Rund 110 000 Euro sind dafür veranschlagt. Der Förderantrag dafür wird nun gestellt. In der Konrad-Max-Kunz-Realschule in Schwandorf platzt das Lehrerzimmer aus allen Nähten. Etwa 140 000 Euro fließen in die Erweiterung. Gleiches gilt für das Burglengenfelder Gymnasium, mit knapp 1000 Schülern das größte im Landkreis. Dort müssen sich 82 Lehrer und 40(!) Praktikanten 117 Quadratmeter teilen. Hier wird die schulaufsichtliche Genehmigung eingeholt und der Förderantrag gestellt.

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