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Von (jr)  |  10.10.2008  | Netzcode: 1564501
Mitterteich

Einig über Mehrgenerationenhaus

Alle Stadtratsfraktionen sprechen sich für Nutzung des leerstehenden "Rasp-Haus" aus

Mitterteich. (jr) Einig wie selten präsentierte sich der Stadtrat in der letzten Sitzung. Die Planungen für das Mehrgenerationenhaus in der Altstadt - im Gespräch ist das "Rasp-Haus" - wurden gemeinsam vorangetrieben. Nach ersten Schätzungen sollen die Baukosten rund 1,75 Millionen Euro betragen. Die Finanzierung ist jedoch noch nicht völlig geklärt.

Bürgermeister Roland Grillmeier erklärte, dass das Kellnerhaus, in dem bisher eine derartige Einrichtung untergebracht ist, keinen idealen Standort darstellt. Es fehlten Räumlichkeiten und auch der barrierefreie Zugang sei nicht gegeben. Das "Rasp-Haus" soll dieses Angebot ergänzen.

Ein guter Nebeneffekt wäre, dass Räume in einem leerstehenden Haus mit Leben erfüllt würden. "Wir schlagen dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir können ein markantes Gebäude auf dem Kirchplatz sanieren und haben eine weitere soziale Einrichtung am Ort", beschreibt der Bürgermeister die Vorteile. Grillmeier verspricht sich auch einen Impuls für die Innenstadt. Außerdem zeigte er sich sicher, dass diese Einrichtung den Sozialstandort Mitterteich bereichern werde. "Die Vorteile überwiegen die hohen Kosten. Die Stadt will sich dieses Projekt leisten", so Grillmeier.

Hohe Zuschüsse möglich



Architekt Karl-Heinz Beer erläuterte den Stadträten die notwendigen Sanierungsmaßnahmen. Auch auf die Fördermöglichkeiten für das seit Jahren leerstehende Gebäude ging Beer ein. "Wenn es optimal läuft, ist eine Förderung in Höhe von 60 bis 70 Prozent der Baukosten möglich". Nach der Sanierung stehen insgesamt rund 700 Quadratmeter als Nutzfläche zur Verfügung.

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