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10.10.2008  | Netzcode: 1564595
Schwandorf/Prag

Förderung der Grenzregionen

Klaus Hofbauer mit deutsch-tschechischer Parlamentariergruppe zu Gesprächen in Prag

Schwandorf/Prag. Mitglieder der deutsch-tschechischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages besuchten in diesen Tagen die tschechische Hauptstadt Prag. Die Delegation wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, Klaus Hofbauer, CSU, geleitet. Höhepunkt war ein Gespräch mit dem Außenminister Tschechiens, Karel Schwarzenberg und die Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Deutschen Einheit in der deutschen Botschaft. Dabei traf man sich mit dem Bischof von Prag, Miloslav Kardinal Vlk.

Die Tschechische Republik wird im kommenden Jahr die Ratspräsidentschaft der EU übernehmen. Die Arbeitsschwerpunkte standen im Mittelpunkt der Gespräche mit Außenminister Schwarzenberg. Das Nachbarland wird die Präsidentschaft unter das Motto "Europa ohne Barrieren" stellen. In diesem Zusammenhang haben der Außenminister und mehrere Gesprächspartner das Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit angesprochen.

Historisches Ereignis



2009 ist es bereits 20 Jahre her, dass sich die Grenze zwischen Bayern und Böhmen geöffnet hat. Das war ein historisches Ereignis, das sich besonders auch in den Grenzregionen ausgewirkt hat. Viele Kräfte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben den Prozess aktiv gestaltet. So hat auch die Förderung der Grenzregionen durch Europa, Bund und Land einen wesentlichen Beitrag zur guten Entwicklung geleistet.

Klaus Hofbauer hat deshalb vorgeschlagen, im kommenden Jahr eine umfassende Bilanz zu "20 Jahre Öffnung der Grenzen" zu ziehen. Zielsetzung müsste es nach seiner Auffassung sein, auf der Grundlage einer objektiven und umfassenden Bestandsaufnahme sowohl Erfolge als auch bestehende Herausforderungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in einer Gesamtübersicht heraus zu arbeiten. Unter anderem regte der Abgeordnete an, "die bereits gut funktionierenden Euregios zu grenzüberschreitenden kommunalen Zweckverbänden weiter zu entwickeln".

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