10.10.2008  | Netzcode: 1564607
Schwandorf

Antrittsbesuch alter Bekannter

Kulmbacher Umweltausschuss im Müllkraftwerk - Oberfränkischer Landkreis Gründungsmitglied

Schwandorf. Der Landkreis Kulmbach ist Gründungsmitglied des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS). Seit 1982 werden deshalb auch dessen Haushaltsabfälle im Dachelhofer Müllkraftwerk entsorgt. Die Neuzusammensetzung des Kreistages nach den Kommunalwahlen am 2. März nahm der dortige Umweltausschuss zum Anlass, sich die Anlage einmal anzuschauen.

Kulmbachs Landrat Klaus-Peter Söllner, einer der Stellvertreter von ZMS-Verbandsvorsitzenden Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger, gab den Besuchern zusammen mit Verbandsdirektor Horst Denk und Pressesprecher Franz Grabinger Erläuterungen zur Aufgabenstellung, zur eingesetzten Kraftwerkstechnik, zur Logistik sowie zur Organisation des ZMS und zu den aktuellen Anforderungen der Abfallwirtschaft und Abfallpolitik. Neben einem Rundgang durch die Anlage stand auch eine Besichtigung des neuen Verwaltungsgebäudes auf dem Programm. Noch ist es zwar nicht ganz fertig, dennoch aber zog es aufgrund seiner bemerkenswerten Architektur schon im unvollendeten Zustand die besondere Aufmerksamkeit der Kulmbacher Gäste auf sich. Architekt Bernd Lederle erläuterte den Kommunalpolitikern sein Konzept von der "gebauten Landschaft".

Söllner bedankte sich abschließend bei Denk "für die professionelle Arbeit des ZMS", die auch in seinem Landkreis positiv zu Buche schlage: niedrige Abfallgebühren bei hochwertiger Beseitigung und Energienutzung seien "ein schlüssiges Konzept", das sowohl den Schwandorfer wie Menschen im ganzen Verbandsgebiet zu Gute komme, so Söllner.


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